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Elektroautos und Hybridautos // Batterien und Brennstoffzellen
23. August 2017, 10:11:51 *
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Autor Thema: Strom fürs E-Auto  (Gelesen 20787 mal)
DonatelloXX
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Beiträge: 30


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« am: 25. September 2007, 22:10:10 »

Grüß euch!


Jetzt hab ich auf der Seite schon lange nicht mehr meinen Senf dazu gegeben. Der Grund dafür ist leicht erklärt: Viel Arbeit und ein anderes sehr interessantes Projekt.

Wir (also mein Vater und ich) werden, sofern die Prüfung der Ornithologin in 2 Wochen durchgeht, ein Klein-Windrad mit 10.000 KW Leistung aufstellen. Die Firma Austrowind (www.austrowind.at) bietet solche Windräder und die dazugehörigen Wechselrichter für die Einspeisung im Gesamtpaket für ca. € 30.000,-- an.

Durch eine spezielle Abrechnungsmethode der österreichischen Stromanbieter rechnet sich diese INvestition schon in ca. 12 Jahren. Dabei gibt es 2 Stromzähler - einen Bezugs- und einen Einspeisezähler. Am Ende der Rechnungsperiode werden die KWh der beiden Zähler gegengerechnet.

Hat man zB 20000 KWh bezogen und 15000 KWh eingespeist, so müssen nur mehr 5000 Kwh bezahlt werden. Wird gleich viel eingespeist wie bezogen bezahlt man für den Strom nichts mehr. Einzig die Grundgebühr für den Anschluß ist zu bezahlen. Speist man mehr ein, als man bezieht, so erhält man trotzdem noch € 0,07 vom Stromanbieter pro KWh.

Wenn das Windrad steht und das E-Auto-Proejekt auch bald Früchte trägt, könnte ich mir vorstellen, mit dem Wind aus der WKA ein  E-Auto zu betreiben. Recht viel umweltfreundlicher kann man fast nicht fahren. Es sei denn man verzichtet ganz aufs Auto Lächelnd
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MichaEL
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Beiträge: 8


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« Antworten #1 am: 26. September 2007, 21:18:52 »

Hallo!

"ein Klein-Windrad mit 10.000 KW Leistung" ? also 10 MW (Mega-Watt) ?

Das muss dann schon ganz schön groß sein, das Klein-Windrad.  Grinsend

Gruß,
MichaEL
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ElektroSteff
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Beiträge: 8


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« Antworten #2 am: 26. September 2007, 23:19:05 »

Hätt auch gern so viel Wind (und Platz) vor meiner Haustür...
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DonatelloXX
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Beiträge: 30


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« Antworten #3 am: 03. Oktober 2007, 11:22:02 »

"ein Klein-Windrad mit 10.000 KW Leistung" ? also 10 MW (Mega-Watt) ?
Stimmt - es sind nur 10KW Lächelnd
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likester1
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Beiträge: 1


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« Antworten #4 am: 28. November 2008, 17:37:38 »


Wir (also mein Vater und ich) werden, sofern die Prüfung der Ornithologin in 2 Wochen durchgeht, ein Klein-Windrad mit 10.000 KW Leistung aufstellen. Die Firma Austrowind (www.austrowind.at) bietet solche Windräder und die dazugehörigen Wechselrichter für die Einspeisung im Gesamtpaket für ca. € 30.000,-- an.

Hallo aus Niederösterreich,

ich habe zufällig deinen Beitrag gefunden und wollte fragen, ob du das Windrad gekauft und aufgestetllt hast, bzw. wie du damit zufrieden bist. Ich bin ebenfalls an einem Windrad von austrowind interessiert und wäre über Erfahrungsberichte sehr dankbar ;-)

Beste Grüße
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OliverTyphon
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Beiträge: 1


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« Antworten #5 am: 31. August 2009, 14:56:58 »

Auch wenn es wohl keiner mehr liest, will ich doch wenigstens mal schreiben, was ich davon halte.

vorab meine ich, dass man diese investierten 30 000EUR wohl nicht wiedersehen wird. da dies aber lediglich eine these ist, möchte ich diese nun physikalisch und mathematisch belegen.

das modell WT9800 hat einen durchmesser von maximal 10meter, was einer fläche von 78,5m² (A=(d/2)² * Pi) entspricht.
Die Energie, die im Wind steckt, kann man mit folgender Gleichung beschreiben:

E = 0,5 * r² * Pi * rho * v³ * t

mit r = Radius = 5m
rho = Dichte der Luft = 1,188kg/m³ (bei 20grad)
v = Geschwindigkeit der Luft
t = Zeit
Man sieht hier sehr schön, dass die Geschwindigkeit hoch 3 in die Gleichung eingeht. D.h. wenn sich die geschwindigkeit verdoppelt, verachtfacht sich die energieausbeute. Darum sind die modernen windkraftanlagen sehr hoch (100m-160m), da die windgeschwindigkeit steigt, je höher man geht.

Jetzt fängt das Schätzen an, denn es gibt zu wenig verlässliche Daten bzgl. Windstärke und durchschnittliche Windwehzeit. Diese sind sehr ortsabhängig, weswegen gerade bei großen windparks langjährige messungen stattfinden. man rechnet hier mit der sogenannten mittleren jahresgeschwindigkeit. diese schwankt zwischen 2,4 (stuttgart) und 7,1 m/sec (helgoland), jeweils in 10m höhe.
Aus r, rho und v kann man nun die durchschnittliche leistung berechnen mit
P= 0,5 * r² * Pi * rho * v³
 = 0,5 * 5² m² * 3,14 * 1,188kg/m³ * 4³ m³/sec³ = 0,5 * 25 * 3,14*1,188 * 64 m² *kg /sec³
 = 2985W = 3kW
dies ist die leistung, die im wind steckt, der durch die fläche strömt. nun muss man noch beachten, dass man nicht 100% der leistung entnehmen kann, da sonst der wind hinter dem repeller die geschwindigkeit 0 hätte. hier hat die firma austrowind als windausbeute 45% angegeben (Quelle: http://www.austrowind.at/pro_rubric/index.php?rubric=R+-+Produkte+-+WT+9800 )
somit sind das nur noch 3kW * 45% = 1,35kW. man sieht schon, dass dieser durchschnittswert sehr weit von der nennleistung von 10kW entfernt liegt. und diese "maximale leistung" wohl nur sehr sehr selten erreicht wird bzw. es muss schon ordentlich wind wehen.
wenn man nun die energie berechnen will muss man nur noch die leistung mal zeit nehmen, d.h. 365*24h = 1jahr = 8760h
E = P * t = 1,35kW *8760h = 11826kWh
dieser energieertrag ist sehr weit von den 20000-25000kWh/a entfernt, den die firma angibt, allerdings mit verweis, dass dies nur bei sehr guten verhältnissen erreicht wird.

ich wäre also beim kauf von kleinen windkraftanlagen sehr vorsichtig. ich bin keinesfalls gegner von windkraft und habe mir sogar selbst ein kleines windrad (durchmesser 2,5m) komplett gebaut. dies lediglich nur zu "forschungszwecken".

Viele Grüße
Oliver
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