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Elektroautos und Hybridautos // Batterien und Brennstoffzellen
20. August 2017, 05:49:23 *
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Autor Thema: Elektroauto - ist das sinnvoll?  (Gelesen 14348 mal)
bonobo
Newbie
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Beiträge: 2


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« am: 11. Januar 2009, 21:31:22 »

Hallo Leute,
die Frage ist bewußt provokant gestellt.
Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit der Alternative.
Bis heute bin ich immer noch am Zusammentragen von Informationen über das gesamte Thema.
Als letztes Hindernis zur Brauchbarkeit habe ich eigentlich nur das Thema Akku herausgearbeitet.
Alles Andere läßt sich mit derzeitiger Technologie zufriedenstellend lösen.

Ich gehe mal davon aus, daß ich beim elektrischen Fahren keinen Komfortverlust hinnehmen möchte.
Wenn ich also eine Reichweite von 500 km als Grundvoraussetzung ansehe, dann ergibt das schon einen
ziemlich großen Akku.
Mein derzeitiges Fahrzeug verbraucht 8l/100km. Der Energiegehalt von Benzin liegt bei 9,6 kWh. Das ergibt einen Energieverbrauch von 40 x 9,6kW = 384 kWh.
Wenn ich beim Verbrennungsmotor einen Wirkungsgrad von 30% annehme, dann hätte ich immer noch 115,2 kWh elektrisch zu erzeugen.
Wenn ich eine Akkuspannung von 100V annehme, dann sind das immerhin 1152 Ah.
Damit könnte ich mich so wie jetzt auch im Strassenverkehr bewegen.

Doch welcher Akku kann das bei akzeptablem Gewicht und einbaubarer Größe?

Wenn wir tatsächlich einen derartigen Akku hätten, wie soll ich denn den laden?
Damit ich 1152 Ah herausbekomme, muß ich bei einem Akkuwirkungsgrad von 80% und einem Ladegerätwirkungsgrad von 95% bei einer
Ladezeit von einer Stunde mit einem Strom von 1516 A laden!
Selbst wenn ich ein Ladegerät für 400V Drehstrom verwende dann nimmt es aus dem Netz 218 A auf.
Damit ist eine sinnvolle Ladezeit nicht zu erreichen.
Denn ohne Komfortverlust müßte der Akku in 3 min voll sein, denn länger brauche ich nicht zum Tanken.
Wenn ich annehme, daß ich meinen Kraftstromanschluß mit 25 A belasten kann, dann brauche ich aber fast 9 Stunden zum Laden.
Um meinen Superakku in 3 min laden zu können, sind aber 4360 A erforderlich.
Ich glaube nicht, daß mein Energieversorger damit Freude hätte.
Zum Tanken gäbe es da wohl nur die Alternative zum nächsten Kraftwerk zu fahren.

Dabei sind die Kosten auch durchaus nicht zweitrangig, denn 25A x 400V x 1.732 x 9h ergibt 156 kWh.
Bei einem derzeitigen Preis von € 0,15 /kWh sind das immerhin € 23,4.
40l von dem begehrten Super kosten zur Zeit € 34.-

Dieser geringe Unterschied läßt sich mit moderneren Motoren sicher leicht aufholen.

Der Antrieb mit Strom aus Akkus ist mit heutiger Technik immer noch nicht sinnvoll machbar.
Anfänglich war ich von der Idee begeistert, aber der Komfortverlust ist einfach zu dramatisch.
Natürlich kann ich mich mit einer Reichweite von 50km und einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zufriedengeben.
Dann brauche ich aber neben meinem elektrischen Kurzstreckenfahrzeug auch noch ein Benzinbetriebenes für größere Entfernungen.
Die Ersparnis ist dann aber durch den kurzen Einsatz des elektrischen eher gering.

Für mich ist daher der derzeitige Antrieb mit Benzinmotoren noch lange nicht tot.

Sinnvoller ist es wahrscheinlich den Ölverbrauch dort zu ersetzen, wo es um stationäre Anwendungen geht.
Dort spielt das Gewicht und die Abmessungen keine wesentliche Rolle.
Der Verkehr braucht ohnehin nicht einmal 10% des Öls.
Wir sollten uns auf die 90% konzentrieren, damit uns das Öl zum Fahren übrig bleibt.
Denn die Energiedichte vom flüssigen Treibstoff ist um den Faktor 100 größer, da kann leider kein Akku mit.

Die Fans sollten trotzdem dran bleiben, denn vielleicht kommt er ja noch, der Superakku oder besser die
leistbare Brennstoffzelle.
Wasserstoff ist aber nur dann eine Alternative, wenn er solar erzeugt wird.

Viele Grüße, und nicht entmutigen lassen.
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Beingodik
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Beiträge: 8


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« Antworten #1 am: 12. Januar 2009, 09:37:29 »

Hallo Bonobo,

das Argument Tanken ist für mich jedenfalls nicht relevant und auch kein Komfortverlust sondern ein Komfortgewinn.

Ich fahre derzeit 120km am Tag. Ich denke damit liege ich klar in der Gruppe der Vielfahrer. Nach oben ist aber natürlich noch jede Menge Luft.

Dennoch steht mein Auto 22Std am Tag dumm in der Gegend rum. Da bleibt viel Zeit zum schonenden Laden.

Für den Fall, ich nenne es mal die Fahrt in den Urlaub, dass ich mehrere Hundert oder gar Tausend Kilometer am Stück zurücklegen muss, bleiben folgende Alternativen.

1. Auf ein Auto mit Verbrennungsantrieb zurückgreifen. - Recht wahrscheinlich.
2. Der ominöse Rangeextender. - Schon weniger wahrscheinlich wenn man auch noch Gepäck mitnehmen möchte.
3. Wechselakku. - Naja, halt nur in einer perfekten Zukunft.

Bis denne
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Bis denne

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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Silberstreif
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« Antworten #2 am: 12. Januar 2009, 11:30:00 »

Hallo bonobo.

Du brauchst keine Angst zu haben, wir "Fans" lassen uns schon nicht entmutigen.

Ich hoffe jedoch, dass du nicht allzu frustriert bist, wenn du überraschenderweise doch keine Tankstelle findest, die dir den Liter Super für 85 Cent verkauft. Denn anders ließen sich 40 Liter ja nicht mit 34,- Euro bezahlen.

Falls du da aber nur einen kleinen Rechenfehler gemacht haben solltest, und deine Tankstelle doch eher 1,18 Euro kassiert, musst du leider 47,20 Euro bezahlen.

Trotz allem hoffe ich für dich auf eine schön lang anhaltende Börsen- und Wirtschaftkrise, damit der Sprit nicht wieder auf so unvorstellbare Höhen wie 1,60 Euro steigt. Dann müsstest du leider wieder 64,- Euro für deine 40 Liter bezahlen, wie im letzten Sommer in der Hauptferienzeit.

Ich dagegen freue mich auf einen schönen heißen Sommer, in dem ich eine ganze Menge Benzin in meiner Photovoltaikanlage produzieren kann, das ich dann meinem Energieversorger verkaufen werde. Ach nee, das war ja kein Benzin, sondern Strom. Ich bin aber auch dumm.

Beste Grüße
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bonobo
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Beiträge: 2


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« Antworten #3 am: 20. Januar 2009, 19:16:53 »

Hallo Silberstreif,
ich habe heute für € 0.899 getankt. Allerdings in Österreich.

Ich bin der Meinung, wenn wir uns darauf konzentrieren, an den 90% Ölbedarf zu arbeiten,
die nicht vom Verkehr verbraucht werden, dann ist der Preiseffekt sicher ein anderer.

Leider sehe ich immer noch keine Alternative für den Fahrbetrieb, denn der Flüssigtreibstoff
hat einfach eine für Akkus unerreichbare Energiedichte.

Hat sich deine Photovoltaikanlage schon amortisiert?
Bei den Preisen für Solarzellen betrachte ich das eher als Hobby.
Dann brauche ich nicht nach dem Preis zu fragen.....
Ich habe übrigens seit 1992 Sonnenkollektoren (30 m²) auf dem Dach.
Die hatten sich dank Eigenleistung nach 8 Jahren endlich rentiert.
Leider gibt es auch hier das Problem der Langzeitspeicherung.
Denn die Wärme des Sommers brauche ich eher im Winter.

Viele Grüße
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Silberstreif
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Beiträge: 113


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« Antworten #4 am: 22. Januar 2009, 14:25:08 »

Hallo bonobo.

Die glücklichen Österreicher (zumindest was den Spritpreis angeht)! Ich dachte eher, dass du versehentlich Divident und Divisor vertauscht hattest. Das passte witzigerweise auch so ziemlich.

Leider habe ich kaum Einfluss auf die von dir angeführten 90%, gebe dir aber prinzipiell Recht. Trotzdem hat sich der Preisverfall auf dem Rohölmarkt nicht proportional beim Benzinpreis (in Deutschland) bemerkbar gemacht.

Bezüglich der Energiedichte stimme ich dir nur unter Vorbehalt zu, denn man sollte mit dem Wort "unerreichbar" vorsichtig sein. Für einen absehbaren Zeitraum hast du aber sicher Recht. Nur stellt sich hier die Frage: Ist es unbedingt notwendig, eine Energiequelle mit einer relativ hohen Energiedichte zu verwenden? Hier behaupte ich ganz klar: Nein! Für bestimmte Leute oder bestimmte Zwecke können die Prioritäten doch ganz anders liegen.

Die PV-Anlage speist ihre Ernte über ein Wechselrichtersystem in das Netz des lokalen EVU ein. Somit habe ich mit der Langzeitspeicherung kein Problem. Durch das in Deutschland geltende Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Stromeinspeisungsgesetz ist die Anschaffung der Komponenten und der Betrieb der Anlage bei einer geschickt gewählten Finanzierung auch durchaus rentabel. Du kannst dich ja mal hier umsehen.

http://www.top50-solar.de/

Beste Grüße
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