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Elektroautos und Hybridautos // Batterien und Brennstoffzellen
23. August 2017, 10:15:21 *
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Frage: Könntet ihr euch vorstlellen an eine Tankstelle zu fahren, um den leeren Akku gegen einen vollen auszutauschen?
Ja? - 8 (72.7%)
Nein? - 1 (9.1%)
Vielleicht? - 2 (18.2%)
Stimmen insgesamt: 11

Seiten: [1]
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Autor Thema: Das Elektroauto mal anders erdacht  (Gelesen 18698 mal)
didio
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Beiträge: 8


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« am: 23. August 2008, 21:38:14 »

Meine Idee zu Elektroautos ist, den Akku austauschbar zu machen.
Was wäre dazu nötig?
- ein Netzt von Akku-Wechsel-Stationen (AWS), ähnlich wie Tankstellen.
- ein einheitliches genormtes "Akku-Format"
- Elektrofahrzeuge, die einen einfachen Austausch zulassen.
- eine technische Vorrichtung für den Akku-Austausch, aufgrund des hohen Gewichts des Akkus
- Ein Akku-Auflade-Lager an den AWS, das immer eine genügende Anzahl voll aufgeladener Akkus vorhält.

Der Verbraucher (Autofahrer) ist bequem und will auf seine Gewohnheiten nicht verzichten. Ich möchte der Bequemlichkeit des Verbrauchers entgegen kommen und ihn nicht 3 bis 10 Stunden warten lassen, bis der Akku wieder voll ist.

Was spricht dagegen? Man fährt in eine AWS - Klappe auf - leerer Akku raus - voller Akku rein (Unterstützt durch eine technische Einrichtung - Welche weiß ich noch nicht) - Klappe zu - bezahlen - weiter fahren. Dieser Vorgang sollte nicht länger als 5-10 Minuten dauern. Kürzer steht man an einer herkömmlichen Tankstelle auch nicht. Wenn man darüber hinaus den Akku AUCH über einen Stecker aufladen kann - gut, warum nicht.

Dabei meine ich, man sollte das Elektroauto ohne Akku kaufen und den Akku nur mieten. An der AWS bezahlt man die Energie, die im Akku geladen ist (Ladezustand voller Akku minus Ladezustand leerer Akku), die Miete für den Akku und einen Aufschlag zum Ausbau und Erhaltung des Netzes.

Natürlich gibt es in diesem Modell erhebliche Probleme und viele Fragen sind noch nicht beantwortet. Aber ich finde, man sollte diesen Gedanken mal weiter entwickeln.

Offene Fragen sind z.B.:
- Wie baut man ein Elektrofahrzeug, bei dem der Akku leicht zu entfernen und wieder einbaubar ist und welche Firma würde so ein Fahrzeug bauen?
- Welche Anforderungen müssen an die Akkus gestellt werden, dass sie sich minutenschnell einbauen und ausbauen lassen und den auch Sicherheitsanforderungen genügen?
- Wie muss die technische Einrichtung aussehen, die den Akku wechselt, vielleicht ein starker Industrieroboter als Greifarm aus der Autoproduktion?
- Wie soll das Akku-Auflade-Lager aussehen?
- Wie viele Akkus müssten produziert werden, sollte dieses System erfolgreich sein?
- Wie viele volle Akkus müsste eine AWS vorhalten um auch Spitzennachfragen zu bedienen?
- Wer finanziert ein solches Netz?
- Bieten sich Finanzierungsmodelle wie eine Lotterie oder ein Beteiligungsmodell an wie bei den Schiffs- oder Container-Beteiligungen?
- Ist dieses Modell für den Staat und die EU förderungswürdig?
- Sollte man dazu die Mineralölgesellschaften als Partner gewinnen, die ja das Tankstellennetz haben auf denen man die neuen AWS aufstellen könnte?
- Oder bieten sich andere Partner an, wie Aldi, Lidl, oder McDonalds, die ja auch Parkplätze haben? Die könnten darüber Kundenbindung mit Preisausschreibungen, Bonusaktionen u.ä. betreiben.

Ich habe mir zwar schon viele Gedanken dazu gemacht aber längst nicht alles bis zu Ende gedacht. Bei einigen Leuten habe ich schon herumgefragt und bekam meistens zur Antwort, dass man lieber 120 Km/h fahren würde aber die Reichweite dürfe nicht eingeschränkt sein. Ein kurzer Stopp von 5 bis 10 Minuten ca. alle 200 km wäre akzeptabel.

Würde mich über reichliche Beträge freuen. Bedenken, Kritik, Lob oder Anregungen dazu sind erwünscht. Vielleicht gründen wir ja eine Interessengemeinschaft, die das Ziel haben kann, ein solches System zu fördern und so das Elektroauto schneller zu einer weiten Verbreitung zu verhelfen.

Gruß
Didio
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spider13
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« Antworten #1 am: 25. August 2008, 09:46:36 »

Hallo,

solche Überlegungen gab es immer schon einmal. (Wasserstoff Tanknetz)
Ich würde vorschlagen erst ein mal in einer Stadt damit anzufangen.
Taxifahrer würden ganz klar davon profitieren oder personen die mit ihrem PKW "nur" einkaufen fahren (Innerorts).

Dann sind anfangs nicht so grosse Akkus erforderlich und das "Tanknetz" bleibt auch überschaubar.
Für eine Stadt wäre das auch sicherlich ein wirkungsvolles Prestigeprojekt gegen die Umweltbelastung. (z.B. Hannover)
Ich sag nur rote Plakette !!!

Gruss
spider13
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didio
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« Antworten #2 am: 25. August 2008, 23:21:45 »

Durch die Beteiligung in einem Anderen Forum habe ich erfahren, dass sich im Silicon Valley 2005 eine Firma gegründet hat, die genau das von mir beschriebene Ziel verfolgt und das im großen Maßstab. in Israel soll 2011 mit dem Aufbau eines solchen Netztes begonnen werden. Die Firma nennt sich Better Place Network ([http://www.betterplace.com])
Der Firmengründer hat 200 Mio$ in diese Firma gesteckt und einige finanzkräftige Investoren kommen noch dazu. Ich finde deren Vorhaben vielversprechend.
Was haltet Ihr davon?

Gruß

Dietrich
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Neurotoxin
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« Antworten #3 am: 26. August 2008, 23:53:24 »

über dieses projekt und den typen hab ich mal eine reportage gesehen.

die idee ist absolut super, gar keine frage. ein problem hab ich nur, dass das ganze durch ein privatunternehmen läuft. ein dezentral geführtes system, würde ich besser finden. allein der sozialen sicherheit wegen. das geld wird weitesgehend dort ausgegeben, wo es eingenommen wird.
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didio
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« Antworten #4 am: 27. August 2008, 08:18:10 »

Ich finde es nicht schlimm, dass sich ein Unternehmen dieses Themas annimmt. Aber es sollte mehrere Unternehmen geben, die konkurrieren. Damit es nicht zu einer Monopolbildung kommt. Das dezentral geführte System wäre der Markt. Ich sehe eine Chance für Wettbewerb, weil, so wie ich es verstanden habe, Better Place die Autos mit einer Art Servicevertrag verkaufen will. Dabei legt jeder Kunde die Anzahl von zu fahrenden Kilometern fest. Das Bezahlen an den Wechselstationen würde wegfallen. Nur Autos mit gültigen Servicevertrag dürften Akkus austauschen. Diese Art der Finanzierung finde ich nicht so kundenfreundlich. Besser finde ich es, wenn es einfach bleibt. Man kauf ein Auto (ohne Akku). Mit jedem gewechselten Akku verbindet sich ein Mietvertrag.
Mir ist das Geschäftsmodell von Better Place mit einer zu starken Kundenbindung verbunden. Hier sehe ich für alternative Geschäftsmodelle eine gute Möglichkeit für einen Wettbewerb.

Gruß

didio
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veyron04
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« Antworten #5 am: 27. August 2008, 17:17:51 »

Noch besser finde ich das System das FineMobile verfolgt.
Ein persönlicher Akkusatz für den täglichen Gebrauch ist fix im Auto verkabelt.
Will man dann zB auf Urlaub fahren, bekommt man Huckepack noch eine 2. Energieversorgung.
Das kann ein 2. Akkupack, ein Benzingenerator oder eine Brennstoffzelle sein.
Ein Problem dabei könnte die Fahrdynamik werden, alternativ ist daher auch ein Anhänger denkbar.
Dann entfällt die ganze Geschichte mit Normbatterie und Entnahme aus dem Auto.
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MustangEV
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« Antworten #6 am: 11. März 2009, 21:32:54 »

Um den Thread mal wieder hervor zu kramen...
Es geht zwar nicht um Akkutausch, aber um eine E-Auto-Tankstellen-Infrastruktur
Heutiger Artikel:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/konzerne-schieben-elektroauto-an;2197980
Hoffen wir, dass die Unternehmen sich bei der Durchsetzung gegenseitig den Markt streitig machen wollen und bald mit dem Aufbau solcher Versorgungsnetze beginnen. Es wäre zu schade wenn's bei der Standardisierung bleibt.
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