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Toyota Motor Corporation
Sitz der Hauptverwaltung Deutschland
Toyota-Allee 2, Köln-Marsdorf
Postanschrift
50420 Köln
Tel. 02234/102-0
Fax 02234/102 7206
Toyota verfolgt zur Zeit zwei verschiedene Konzepte, zum einen ein reines Elektrofahrzeug mit dem RAV4-EV und ein Hybrid-Fahrzeug mit dem Toyota Prius.
Schon immer legt Toyota großen Wert auf ein ausgeprägtes Engagement im Umweltbereich. So gab es bereits seit 1993 Elektrofahrzeuge die als Prototypen gebaut und verkauft wurden, wie den Town Ace mit Blei-Batterien und den Crown Majesta EV, den man sich von Toyota leasen konnte.
Toyota wird auch in Nordamerika die Fertigung von Hybridfahrzeugen aufnehmen. Ab Mitte 2006 soll bei Toyota Motor Manufacturing Inc. in Georgetown, Kentucky, die neue Hybridversion des auf dem US-Markt sehr erfolgreichen Personenwagen Camry gefertigt werden. Das monatliche Produktionsziel für den Camry Hybrid liegt bei 4.000 Einheiten. Das weltweit erste in Grossserie produzierte Hybridfahrzeug ist der Toyota Prius. Seit Beginn des Verkaufsstarts in den USA im Jahr 2000 wurden bis März 2005 insgesamt 147.000 Einheiten dieses Pioniermodells in Nordamerika verkauft.
Neben dem Prius und dem SUV-Modell Highlander bietet Toyota den Kunden in Nordamerika seit April auch den Lexus RX 400h mit Hybridantrieb an - der in Deutschland am 24. Juni 2005 auf den Markt kommen wird. Die Entscheidung unterstreicht Toyotas Ziel, die Verbreitung von Hochleistungs-Hybridfahrzeugen kontinuierlich zu steigern sowie die Fahrzeuge möglichst dort herzustellen, wo sie vermarktet werden. Toyota ist davon überzeugt, dass die Entwicklung der Hybridtechnologie einen Schlüsselschritt auf dem Weg zur Entwicklung des Automobils der Zukunft darstellt.

Toyota Lexus Hybrid-SUV RX 400 H

Allgemeines
Mit dem Marktstart des Lexus RX 400h am 24. Juni 2005 bringt Toyota nach dem Prius sein bislang zweites Hybrid-Modell nach Deutschland. Zugleich ist der Neuling der weltweit erste SUV mit dem genialen und erfolgreichen Hybrid-Antriebskonzept von Toyota.
Technische Daten
Im Falle des RX wird ein Sechszylinder-Benzinmotor mit zwei Elektromotoren kombiniert und das Konzept als Hybrid Synergy Drive (HSD) bezeichnet. Eine Technik, die nach Aussage des Herstellers bei Leistungspotenzial und Verbrauch neue Maßstäbe setzen soll.

Schneller Sprinter
Der 211 PS starke V6-Benzinmotor mit 3,3 Litern Hubraum wird dabei von zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse unterstützt. Zusammen sorgen sie für eine Spitzenleistung von 272 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment. Damit erreicht der RX eine zwar verhaltene Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Spektakulärer ist dafür sein Sprintverhalten: In nur 7,6 Sekunden knackt er den 100-km/h-Spurt. Vor allem mit diesem Antritt dürfte der knapp 2,1 Tonnen schwere Luxus-SUV für Fahrspaß sorgen.

Sensationell günstig im Verbrauch
Trotz der guten Fahrleistungen ist der Hybridantrieb besonders sparsam. Vor allem das Segment leistungsstarker SUVs zeichnet sich ja durch teure Extrem-Verbraucher aus. Doch mit durchschnittlich 8,1 Liter Benzin auf 100 Kilometer setzt der RX 400h eine erfreuliche Bestmarke. Zum Vergleich: Der derzeit verbrauchsgünstigste Konkurrent im Leistungssegment zwischen 250 und 300 PS ist der neue Mercedes ML 350 mit durchschnittlich 11,5 Litern. Nicht nur beim Verbrauch, auch hinsichtlich der Abgas- und Lärmemission ist der Hybrid-Allradler vorbildlich.

Regenerative Bremse
Mittels der stufenlos variablen Leistungsverzweigung ist HSD in der Lage, gleichzeitig sowohl für Vortrieb zu sorgen als auch elektrische Energie zu erzeugen und zu speichern. So arbeiten die Elektromotoren beim Bremsen oder im Schiebebetrieb als Generator und wandeln die kinetische Energie des Fahrzeugs in elektrische Energie um, die in der Batterie gespeichert wird.

Hochleistungsbatterie
Zum Antrieb des Elektromotors sowie sämtlicher elektrischen Systeme im Fahrzeug verwendet der Hybrid-Synergy-Drive(HSD)-Antrieb eine Batterie mit extrem hoher Ausgangsdichte. Diese zur Speicherung der durch das HSD erzeugten Energie eingesetzte Batterie ist ein Nickel-Metallhydrid-Akku.

Intelligente Schaltautomatik
Eine Schlüssel-Komponente der HSD-Technik ist die Planetengetriebeeinheit, die einerseits die Leistungsverzweigung zwischen Sechszylinder, Elektromotoren und Generator übernimmt und andererseits als stufenlos variables Getriebe arbeitet. Der RX 400h bietet im Fahrbetrieb eine gleichmäßige Kraftentfaltung ohne Zugkraftunterbrechung oder Schaltpausen.

Der hintere E-Motor sorgt für Allradantrieb
Der Einsatz eines zweiten Elektromotors zum Antrieb der Hinterachse ergibt einen leichten, kompakten Allradantrieb, der die herkömmliche Kraftverteilung über Verteilergetriebe und Kardanwelle überflüssig macht. Da sich die Antriebe für Vorder- und Hinterachse unabhängig voneinander steuern lassen, ist stets eine situationsgerechte Kraftverteilung und damit meist viel Traktion gewährleistet, so Toyota. Für den Einsatz im schweren Gelände ist der RX übrigens nicht gedacht.

Agiles und sicheres Fahrwerk
Um ein Pkw-ähnliches und damit dynamisches Fahrverhalten zu bieten, verfügt der RX 400h über McPherson-Einzelradaufhängung vorn und hinten, kombiniert mit einer Mehrlenkerkonstruktion an der Hinterachse. 18-Zoll-Alus mit Reifen der Dimension 235/55 R 18 stellen den Kontakt zur Straße her. Das Fahrdynamik-Management VDIM (Vehicle Dynamics Integrated Management) hält das Dickschiff sicher auf Kurs. Für die passive Sicherheit sorgen unter anderem das Schleudertraumaschutzsystem WIL für die Vordersitze sowie zweistufig auslösende Fahrer- und Beifahrerairbags, großvolumige Seitenairbags, Kopfairbags und ein Knieairbag für den Fahrer.

Kleiner Kofferraum
Die aufwändige und intelligente Technik des Hybridantriebs hat einen kleinen Nachteil: Der Gepäckraum bietet lediglich Platz für 439 bis 1.180 Liter bei umgeklappter Rückbank. Das ist für das Segment großer SUVs kein wirklich attraktiver Wert.

Ab 49.750 Euro
Den 4,76 Meter langen RX 400h gibt es in der Einstiegsversion für 49.750 Euro. Bereits hier bietet der Lexus eine umfangreiche und attraktive Ausstattung. Zusätzlich kann der Kunde die Ausstattungspakete Executive Line für 4.550 Euro Aufpreis und Luxury Line für 9.150 Euro Aufpreis bestellen. Ab der Ausstattungslinie Executive Line verfügt der RX 400h passend zur jeweiligen Außenfarbe über eine Lederausstattung in den Farbtönen Saharabeige, Platingrau oder Samtschwarz. Zu den serienmäßig elektrisch verstellbaren Vordersitzen gehören ab dieser Ausstattungsstufe eine regelbare Sitzheizung und eine Memoryfunktion für den Fahrersitz, die neben der bevorzugten Sitzposition auch die Einstellung des Lenkrads und der Außenspiegel speichert.

Energiequelle 1: Verbrennungsmotor

Hybrid Synergy Drive nutzt einen fortschrittlichen Verbrennungsmotor als Hauptenergiequelle. Bei diesem Motor wird die Menge der angesaugten Luft ständig von einem leistungsstarken Steuergerät so variiert, dass abhängig vom jeweiligen Fahrzustand und der auftretenden Motorlast optimale Ventilsteuerzeiten erreicht werden. Durch eine gezielte Anpassung der Überschneidung zwischen dem Schließen der Auslass- und dem Öffnen der Einlassventile wird die Motorcharakteristik so verändert, dass über das gesamte Drehzahlband jederzeit spontanes Drehmoment zur Verfügung steht. Dies bietet nicht nur enorme Leistung - der Motor geht auch sparsamer mit dem Kraftstoff um und produziert weniger Abgase, ohne dabei störend rau oder laut zu werden. Der Fahrer verfügt jederzeit über einen agilen und unmittelbar ansprechenden Motor. Interessant ist auch, dass der Motor immer in einer Position gestoppt wird, die einen einfachen Neustart ermöglicht (Kolben in optimaler Startposition). Es gibt darüber hinaus keine separate Lichtmasch ine - diese Funktion übernimmt der Elektromotor/Generator.

Energiequelle 2: Hochspannungsmotor

Der leistungsstarke Elektromotor in Kombination mit dem laufruhigen V6-Triebwerk liefert bei vollem Durchtreten des Gaspedals eine außergewöhnliche Beschleunigungscharakteristik ruckfrei und nachhaltig. Der verwendete Hochspannungsmotor ist eine ausgereifte und kompakte Kombination aus Motor und Generator. Der Elektromotor ist ebenfalls in der Lage als Generator zu arbeiten und dadurch die eigene Batterie zu speisen.

(mh) autonews.de; de.lexus-hybrid.com

Toyota Prius

Allgemeines
Seit Mitte 2000 wird in Deutschland ein Fahrzeug verkauft, das mit seinem hochmodernen Hybrid-Antriebskonzept eine wirklich umweltfreundliche Mobilitätsalternative darstellt: Der Toyota Prius. Bereits seit Dezember 1997 auf dem japanischen Markt, ist er das erste Serienfahrzeug, das mit einer innovativen Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor angetrieben wird.

Konkret bedeutet dies, daß der Prius das erste Antriebssystem unter der Motorhaube hat, das je nach Anforderung an das Fahrzeug dazu in der Lage ist, verschiedene Antriebsarten zu aktivieren. Das Toyota Hybrid System THS regelt automatisch den Einsatz der Aggregate, zum Beispiel den reinen Batteriebetrieb für die Fahrt im Stadtbereich, oder die Zuschaltung des Verbrennungsmotors für Fahrten bei mittleren und höheren Geschwindigkeiten. Mit dem computergesteuerten THS-Antrieb kann der Prius-Fahrer einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von nur 3,6 Liter Normalbenzin auf 100 Kilometer* erzielen. Also rund 50 Prozent weniger als ein vergleichbares Fahrzeug mit herkömmlichem 1,5-Liter-Motor, so daß auch der Kohlendioxidausstoß um denselben Prozentsatz sinkt. Die Emissionen von Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff nehmen sogar um bis zu 90% ab*. Und: Der rein elektrische Betrieb sowie der gleichmäßig laufende Benzinmotor ersparen der Umwelt Lärm und lokale Emissionen.

Dabei ist die zukunftsweisende Hybris, die der Prius in sich vereint, nicht auf Kosten von Komfort, Sicherheit und Bedienungsfreundlichkeit entstanden. Im Gegenteil: Stets arbeiteten die Entwickler auch unter der Prämisse, das Fahrzeug in allen Belangen so komfortabel und sicher wie möglich zu machen. Der Prius, auf den über 200 Patente angemeldet sind, läßt sich wie ein "normales" Auto fahren.

Die Entwicklung des Prius begann in 1993. Toyota stellte vier Ingenieure ab, die herausfinden sollten, welche Fahrzeugantriebe im nächsten Jahrhundert realistisch sind. Die Vorgaben des Vorstandes für Forschung und Entwicklung Akihiro Wada waren, ein Anriebskonzept zu entwickeln, das den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen um die Hälfte sowie die übrigen Schadstoffe um bis zu 90 Prozent reduziert. Für den Chefingenieur Takeshi Uchiyamada bedeutete dies zwei Jahre Forschung, während derer er Alternativantriebe wie Elektromotoren und wasserstoffgetriebene Brennstoffzellen testete, um schließlich einem Hybridsystem den Vorzug zu geben. Neben anderen Vorteilen kann der Hybridantrieb im Gegensatz zur Brennstoffzelle kurzfristig in Massen produziert werden und hat so keine eingeschränkte Reichweite wie ein reiner Elektroantrieb.
Technische Daten
Die wichtigsten Elemente des Toyota Hybridsystems finden sich in dem hocheffizienten 1,5-Liter-Benzinmotor, dem Synchronelektromotor mit Permanentmagneten, dem separaten Generator gleicher Technologie, einer Nickel-Metall-Hydrid-Batterie, einem mechanischen Verteilergetriebe und einem eigens für das THS entwickelten elektronischen Steuerungssystem. Benzinmotor, Elektromotor und Generator sind über ein Planetenradgetriebe variabel mit dem Differential gekoppelt und finden als kompakte Antriebseinheit unter der Motorhaube Platz. Die Batterie ist direkt hinter der Rücksitzbank angebracht.

Der hohe Wirkungsgrad und die geringen Verbrauchs- und Emissionswerte beruhen auf der ausgeklügelten Steuerung der mechanischen und elektrischen Systeme. Diese Computersteuerung stellt sicher, daß Energieüberschüsse jederzeit verwertet bzw. gespeichert werden. Der Benzinmotor wurde so ausgelegt, daß er größtenteils mit gleichbleibender Drehzahl und konstant hohem Wirkungsgrad bzw. Ladestrom arbeitet. In erster Linie ist der Verbrennungsmotor zwar für den Antrieb zuständig, nutzt aber jeden Leistungsüberschuß zum Aufladen der Batterie. Zudem erhält die Batterie Ladestrom vom regenerativen Bremssystem, das zur Energierückgewinnung konstruiert wurde.

Karosserie
Selbsttragende Ganzstahl-Sicherheitskarosserie, mit aufprall- absorbierender Struktur und doppeltem Seitenaufprallschutz in allen Türen.

Türen 4
Sitzplätze 5

cw-Wert 0,3

Maße
Länge (mm) 4.275
Breite (mm) 1.695
Höhe (mm) 1.490
Radstand (mm) 2.550
Spurweite vorne (mm) 1.475
Spurweite hinten (mm) 1.480
Bodenfreiheit (mm) 140
Wendekreis (m) 9,4
Innenraummaße Länge: 1.850
Breite: 1.400
Höhe: 1.250

Tankinhalt (l) 50

Gewichte
Leergewicht (kg) 1.240
Zulässiges Gesamtgewicht (kg) 1.515

Fahrwerk
Vorne
Einzelradaufhängung, MacPherson-Federbeine, Schraubenfedern, Querstabilisator
Hinten
Verbundlenkachse an Längslenkern, Schraubenfedern
Lenkung
Elektrisch servounterstütztes Zahnstangenlenkgetriebe
Räder (Leichtmetallfelge) 5,5 J x 15
Bereifung 165 R 15
Bremsen
Kombiniertes Hydraulik- und regeneratives Bremssystem, vorne innenbelüftete Scheiben-, hinten Trommelbremsen

Antrieb
Frontantrieb, kombinierter Serien- und Reihen-Hybridantrieb, elektronisch gesteuertes Planetengetriebe
Achsübersetzung (:1) 3,93

Verbrennungsmotor
Vierzylinder-Reihenmotor mit 16 Ventilen und varibler Ventilsteuerung VVT-i, zwei obenliegende Nockenwellen
Hubraum (ccm) 1.496
Bohrung/Hub (mm) 75 x 84,7
Gemischaufbereitung elektronisch gesteuerte Einspritzanlage
Verdichtung 13,5:1
Maximale Leistung 42 kW (58 PS) / 4.000 min-1
Maximales Drehmoment 104 Nm/4.000 min-1
Treibstoffart Benzin bleifrei

Elektromotor
Allgemein Wechselstrom-Synchronmotor
Erregung Permanentmagnet
Maximale Leistung 30 kW (41 PS)/940-2.000 min-1
Maximales Drehmoment 301 Nm/0-940 min-1

Antriebsbatterie
Nickel-Metall-Hybrid-Batterie
Zellenanzahl 40
Kapazität 6,5 Ah

Generator
Wechsel-Synchron-Generator
Maximale Leistung 21 kW/5.600-8.000 min-1
Maximales Drehmoment 38 Nm/4.000 min-1

Fahrleistungen
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 160
Verbrauch (jap. 10-15 Modus) 3,57l/100 km

Toyota RAV

Allgemeines
Toyota hat auf der Basis des RAV4 sein erstes in Kleinserie verfügbares Elektroauto für den kalifornischen Markt entwickelt. Die Vorstellung in der Öffentlichkeit erfolgte anlässlich der FIA EV Rally in Schweden im August 1995. Seit dem 01.09.1996 war das Fahrzeug in Japan zu einem Preis von 4,95 Mill. Yen (etwa 75.000 DM) erhältlich. Seit dem Herbst 1997 wird das Auto auch in Kalifornien angeboten.

Der Batteriepack des Fahrzeugs befindet sich in einer Bodenwanne unter den Frontsitzen. Damit wird kein Platz im Fahrgastraum für die Batterien verschwendet und mit dem tiefen Schwerpunkt gute Fahreigenschaften eingestellt.


Der RAV4L EV war das erste Elektrofahrzeug das serienmäßig mit Nickel-Metallhydrid-Batterien auf den Markt kam. Zu deren Entwicklung und Produktion ist Toyota ein Joint Venture mit Matsushita Electric Industrial eingegangen an dem Toyota mit 40% beteiligt ist. Im Juli 1997 wurde der Bau einer Produktionslinie mit einer Kapazität vom 300 000 Zellen monatlich bekanntgegeben.

Technische Daten
Basis Modell RAV4 L

Maße (mm): 3565 (L) x 1695 (B) x 1620 (H)
Antriebsbatterie: 24 Zellen 12V 95 Ah; gasdichte Nickel-Metalhhydrid Batterie
Fahrzeuggewicht (kg): 1460

Maximale Geschwindigkeit (km/h): 125
Reichweite per Batterieladung (km): 215

Elektromotor:permanenterregter Synchronmotor

Maximalleistung: 45 kW / 2600~8600 rpm
Maximales Drehmoment: 165 Nm / 0~2600 rpm

Bereifung: 195/80R16
Preis: 4950000 Yen (75000 DM)



Toyota e-com

Allgemeines
Auf der Tokio Motorshow hat Toyota 1997 ein kleines zweisitziges Fahrzeug mit Elektroantrieb für den Stadtverkehr vorgestellt, den Toyota ecom. Im November 1999 präsentierte Toyota das Auto auf der NAEVI '99 (North American Electric Vehicle & Infrastructure Conference) in Atlanta in einer Ausführung für den Links-Verkehr, was den geplanten Einstieg in den US-amerikanischen Markt verdeutlicht.

Seit 1999 testen 50 Toyota-Mitarbeiter den ecom als Pendlerfahrzeuge im täglichen Einsatz. Und genau für einen solchen Einsatz wurde dieses Auto konzipiert.

Technische Daten
Maße (mm): 2790 (L) x 1475 (B) x 1605 (H)
Antriebsbatterie: 24 Zellen, in Summe 288 V ; gasdichte Nickel-Metalhhydrid Batterie
Ladespannung (V): 110 oder 220 (induktiv)
Fahrzeuggewicht (kg): 770

Maximale Geschwindigkeit (km/h): 100
Reichweite per Batterieladung (km): 100

Elektromotor:dreiphasiger permanenterregter Synchronmotor

Maximalleistung: 18,5 kW / 2300~4500 rpm






Toyota FCHV-5

Allgemeines

Der Toyota "FCHV-5", eine Variante des Highlander, tankt Benzin, aus dem der benötigte Wasserstoff an Bord durch einen Reformer hergestellt wird. Das Gas wird in einem so genannten Metallhydrid-Speicher gebunden, einem feinporigen Kristallgitter, das den Wasserstoff wie ein Schwamm festhält. Die Batterie wird beim Bremsen vom Antriebsmotor aufgeladen und spart so die Energie, die ansonsten buchstäblich verheizt würde. Dank dieses Konzeptes kommt der "FCHV-5" über 250 Kilometer weit.

Toyota hat großes Aufsehen erregt mit der Ankündigung, den Verkauf von Brennstoffzellen-Autos noch im Jahr 2002 zu starten. Doch es handelt sich weltweit zunächst nur um 20 Autos. Die sollen von den Kunden in Japan und Kalifornien ausführlich getestet werden. Die breite Markteinführung wird auch bei Toyota nicht vor 2010 erwartet.


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