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Elektroauto Geschichte

1900 - 1930





Elektroautos 1900 - 1930



B.G.S.
Die "La societe de la voiture Bouquet, Garcin et Schivre" in Neuilly (Frankreich) produzierte Elektroautos von 1899 bis 1906. Die Palette umfasste Autos vom Kleinstwagen bis zu Bussen. Eines dieser Fahrzeuge stellte einen neuen Rekord in der längsten mit einer Batterieladung zurückgelegten Strecke auf - über eine Distanz von 262 km. Die Firma stellte auch ihre eigenen Batterien her.


Columbia
Die Elektroautos mit dem Namen Columbia wurden von 1897 bis 1907 in Folge von verschiedenen Firmen gebaut (Pope Manufacturing Co. von 1887 bis 1899, Columbia Automobile Co. 1899, Columbia & Electric Vehicle Co. 1900, Electric Vehicle Co. von 1901 bis 1909). Ende 1898 betrug die Anzahl gebauter Fahrzeuge etwa 500.


Schuckert
Die Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (vormals Schuckert & Co.) baute in Nürnberg Elektroautos von 1899 bis 1903 bis die Firma von Siemens übernommen wurde.


Henschel
Die Berliner Maschinenfabrik Henschel & Co. produzierte sowohl Elektroautos als auch Benziner, zum größeren Anteil jedoch ersteres, von 1899 bis 1906. Sie baute auch Berlins erstes elektrisch betriebene Taxi.


Oppermann
Nach Carl Oppermann aus London waren die Elektroautos benannt, die von 1898 bis 1902 unter seinem Namen und von 1902 bis 1907 von der Carl Oppermann Electric Carriage Co. Ltd hergestellt wurden. Die Firma stellte auch die Batterien selber her. Eines der Fahrzeuge wurde 1905 an den König von Siam verkauft.


Mildé
Mildé et Cie. in Levallois-Perret (Frankreich) baute Elektroautos von 1898 bis 1909. Dazu gehörten elektrische Antriebseinheiten, mit denen man Pferdekutschen in Elektroautos umbauen konnte, Dreiräder (bekannt geworden als Mildé-Mondos), verschiedene kommerzielle Fahrzeuge sowie konventionelle vierrädrige Autos mit und ohne Verdeck. Hybridautos tauchten in der Produktpalette seit 1904 unter dem Namen Mildé-Gaillardets auf.


Cardinet
Die "La Compagnie Francaise des Voitures Electromobiles" in Paris stellte den Cardinet in verschiedenen Modellausführungen von 1900 bis 1906 her.


Cleveland
Ein Zweisitzer wurde von der Cleveland Machine Screw Co. in Cleveland in den Jahren 1899 bis 1901 gebaut. Die ersten Modelle hießen Cleveland, die späteren Sperry.


Thompson Andrew C.
Thompson aus Plainfield (USA) baute einen elektrisch betriebenen Kleinwagen 1901 und 1902. Es gab 2 verschiedene Batterie-Versionen, eine mit 40 und eine mit 100 km Reichweite bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h.


American Electric Vehicle Company
Mit Sitz in Chicago von 1896 bis 1902 und danach in Hobuken (New Jersey) stellte diese Firma eine kleine Anzahl an Elektroautos und kommerziellen Fahrzeugen her.


Scheele
Heinrich Scheele aus Köln baute Elektroautos und elektrisch angetriebene Lastkraftwagen von 1899 bis 1906 unter seinem eigenen Namen und später unter der Kölner Elektromobil-Gesellschaft Heinrich Scheele (1906 bis in die 1920'er).


Pflüger
Die Vereinigten Akkumulatoren und Elektrizitätswerke Pflüger & Co in Berlin bauten um 1900 eine kleine Anzahl von Elektroautos.


Electromobile
Diese Autos wurden von der British Electromobile Co. Ltd. in London von 1901 bis 1920 hergestellt. Die ersten waren offene Autos für 4 Passagiere, die Modellreihe wurde später beträchtlich erweitert. Bekannt waren sie vor allem für ihre Zuverlässigkeit.


Waverley
In Indianapolis (USA) baute die Waverley Co. den Waverley von 1896 bis 1914. Von 1903 bis 1907 wurden diese unter dem Namen Pope-Waverley verkauft.
Werbung Waverley (1912)


Interurban
Der Interurban wurde von der Firma F.A. Woods Auto Co. in Chicago 1905 gebaut. Das Interessante an diesem Einsitzer bestand in seinen 2 austauschbaren Antriebseinheiten. Hatte man längere Reisen vor, konnte man den elektrischen Antrieb gegen einen Benzinmotor austauschen. Der Austausch erfolgte mit der kompletten Vorderachse und dauerte angeblich nicht länger als 15 min.


Cantono
E. Cantono in Rom war einer der ersten, der Antriebseinheiten herstellte, die sich gegen die Vorderachse von Pferdekutschen austauschen ließen. Es gab Versionen für kleinere als auch für Kutschen in Omnibusgröße. Die Produktion lief von 1900 bis 1905 unter den Firmen F.R.A.M. (Fabbrica Botabili Aventreni Motori) in Rom (1905 bis 1906) and Genua (1906 bis 1911). Die Cantono Electric Tractor Co. in Canton (USA) stellte die italienischen Modelle von 1904 bis 1907 her.


Polizei - Streifenwagen
Polizeistreife ...Auch die Polizei war sich der Vorteile geräuscharmer Fahrzeuge bewusst. Solche Fahrzeuge wurden von 1900 bis 1910 eingesetzt.


Ajax Motor Vehicle Co.
Diese Fabrik baute elektrisch angetriebene Kleinwagen von 1901 bis 1903


City & Suburban
Die City & Suburban Electric Carriage Co. Ltd in London produzierte von 1901 bis 1905. 1901 wurde ein Zweisitzer an die Königin Alexandra ausgeliefert. Der "Niagara" war das bekannteste Modell, ein Kleinwagen mit Luftbereifung. Ein Hybrid-Modell wurde 1903 vorgestellt, ging aber nie in Produktion.


Wood's Phaeton Surrey (1902)

Der Phaeton erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 14 mph und hatte eine Reichweite von 18 miles. Zu seiner Zeit kostete er 2000 Dollar.



Eines des ersten Lastkraftwagen
der MilchlieferantElektrisch betriebene Lastkraftwagen wurden gern genutzt, sie machten keinen Lärm, erzeugten keine Vibrationen und keine unangenehmen Abgase. Außerdem mußte der Fahrer kein Getriebe schalten, so daß sie hauptsächlich als Lieferfahrzeuge eingesetzt wurden, wie in diesem Beispiel eben als Milchauto ...



Hagen
Die Kölner Akkumulatorenwerke bauten ihre Elektroautos von 1903 bis 1908. Heute produziert die Firma nur noch Batterien und Bewässerungssysteme.


Borland
Auch bekannt unter dem Namen Borland-Grannis. Die Borland-Grannis Co. hatte ihren Sitz in Chicago IL von 1903 bis 1914 und in Saginaw von 1914 bis 1916. Die Borlands benutzten Motoren von General Electric.


Dinin
Alfred Dinin et Cie. in Puteaux (Frankreich) baute ein kleines zweisitziges Auto im Jahre 1904. Die Batterien befanden sich unter einer Art Motorhaube, womit das Auto wie ein Benzinauto aussah.


Rauch & Lang
Rauch & Lang 1923Diese Firma war einer der besser bekannten Hersteller von Elektroautos in Nordamerika. Zuerst wurden die Autos von der Rauch & Lang Carriage Co. in Cleveland (1905-16) gebaut. 1916 vereinigte sich diese Firma mit der Baker Electric zur Baker, Rauch & Lang Co. mit Sitz in Cleveland bis 1922. Danach wurde die Produktion in ein kleineres Werk in Chicopee Falls unter dem Namen Rauch & Lang Electric Car Manufacturing Co. verlegt.



Baker
Die Baker Motor Vehicle Co. in Cleveland war Branchenführer für die gesamte Dauer ihrer Existenz von 1899 bis 1916. In diesen Jahren wurden verschiedene Modelle angeboten, vom Zweisitzer bis zu größeren Limousinen. 1915 kaufte Baker die R.M. Owen Co., die den Owen Magneten herstellten. Das Modell Torpedo aus dem Jahre 1902 setzte wieder einmal einen neuen Geschwindigkeitsrekord.
Bild des 1904 Baker
Werbung für die Baker-Modelle 1908
Baker Werbung 1912


Babcock
Der Babcock wurde von der Babcock Electric Carriage Co. in Buffalo von 1906 bis 1912 gebaut. Diese Firma wurde von F.A. Babcock gegründet, der seit 1903 Autos baute.
Babcock Werbung vom Mai 1908


Galt Motor Company
Die Galt Motor Co. wurde 1909 gegründet, nachdem Moffat St. Claire und Eddy Fleming den Nachlass der Canadian Motors Limited gekauft hatten. St. Claire und Fleming verkauften 10 Autos und benutzten den Gewinn um ihre Hybrid-Autos zu entwickeln. 1914 wurde das Galt Benzin-Elektro Auto vorgestellt. Leider wurde das Auto nie ein Erfolg. Der kleine Benzinmotor ließ einen Generator die Batterien aufladen. Wenn der Genartaor mehr Energie erzeugte als der Motor benötigte, wurden die Batterien geladen, erzeugte er weniger, wurden die Batterien entladen.


Bailey
S.R. Bailey & Co. in Amesbury baute verschiedene Modelle von Elektroautos von 1907 bis 1915. Ein Beispiel von 1913 ist ein zweisitziger Kleinwagen.


Broc
Broc Carriage & Wagon Co mit Sitz in Cleveland und später in Saginaw baute Elektroautos von 1909 bis 1916. In jedem Jahr boten sie 4 verschiedene Modelle an.


Ohio
Die Ohio Electric Car Co. in Toledo baute Elektroautos von 1910 bis 1918. Die meisten waren geschlossene Ausführungen.
Werbung (1914)


Hupp-Yeats
Zuerst hergestellt von der R.C.H. Corp (1911-1912) und dann von Hupp-Yeats Electric Car Co. (1912-1919), beide in Detroit angesiedelt, war der Hupp-Yeats ein beliebtes Elektroauto für 4 Passagiere.
Werbung von 1912 für den Hupp-Yeats


Buffalo
Einer der Buffalo-Modelle war der Vorgänger des Babcock. 1912 wurde eine neue Buffalo Electric Vehicle Co. gegründet, die die Babcock Electric Carriage Co., die Buffalo Automobile Station Co.,und die Clark Motor Co. vereinigte.


Church-Field
Die Church-Field Motor Co. in Sibley (USA) stellte Elektroautos von 1912 bis 1913 her. Sie waren ausgestattet mit einem 2-Gang Getriebe mit 10 Motorgeschwindigkeiten, die elektrisch ausgewählt werden konnten.


Milburn
Milburn 1915Die Milburn Wagon Co. in Toledo baute Elektroautos von 1914 bis 1922. Als einer der erfolgreichsten Hersteller in dieser Branche produzierte er mehr als 1000 Autos.
1915 Milburn - Innenansicht 1
1915 Milburn - Innenansicht 2


Owen-Magnetic
Der Owen Magnetic wurde von 1914 bis 1922 gebaut. Die Firma wurde 1915 von der Baker Electric übernommen. Die Hybrid-Autos hatten einen Benzinmotor und Elektromotoren an der Hinterachse. Eines der Autos wurde von Enrico Caruso gefahren.


Ward
Die Ward Motor Vehicle Co. in New York war Hersteller des Ward Electric von 1914 bis 1916. Das Auto war ein Zweitürer in geschlossener Ausführung. Angegebene Reichweite waren 160 km.


"Tanken" 1915
So wie jede Frau heute, war auch die moderne Dame im Jahre 1915 ohne Probleme in der Lage, ihr Fahrzeug zu betanken. Sie benutzt hier eine Ladestation, wie sie zu dieser Zeit üblich war.



NAG
Dieses Modell wurde von drei verschiedenen Firmen gebaut, die sich eigentlich mehr auf Benziner spezialisiert hatten. Von 1902 bis 1908 war die Allgemeine Elekrizitäts-Gesellschaft Hersteller, von 1908 bis 1915 die Neue Automobil-Gesellschaft und von 1915 bis 1934 die Nationale Automobil Gesellschaft, alle mit Sitz in Berlin.


Chicago
Die geschlossen ausgeführten Fahrzeuge für 4 Passagiere wurden gebaut von der Chicago Electric Motor Co. in Chicago 1915 und 1916.


Red Bug
Red BugUrsprünglich war dieses Auto eine elektrisch betriebene Version des Briggs & Stratton Buckboard. Ein Elektromotor trieb die Hinterachse mit Hilfe von 12 V Batterien an. Das erste Modell wurde 1916 in Milwaukee von der A.O. Smith Co. unter dem Namen Smith Flyer gebaut. Auch bekannt als Red Bug (Tote Wanze) wurde es von der Automotive Electric Service Corp. in Newark und später von der Standard Automobile Co. in North Bergen von 1924 bis 1928 hergestellt.



Detroit (1918)

Auch wenn die Produktion von Elektroautos ihren Höhepunkt im Jahre 1912 hatte, so wurden doch einige der Fahrzeuge nur für die wohlsituierten Käufer gebaut. Der Preis für diesen Detroit ist nicht mehr bekannt, aber er ist mit Sicherheit um einiges höher als der eines der zu dieser Zeit schon produzierten Benziner von Henry Ford. Von 1907 bis 1938 wurden diese Autos von der Anderson Carriage Co. (1907-1910), dann von der Anderson Electric Car Co. (1911-1918) und zum Schluß von der Detroit Electric Car Co (1919-1938) gebaut, alle mit Standort in Detroit. Diese 31 Jahre machten den Detroit zum am längsten gebauten Elektroauto. Gleichzeitig war es eines der populärsten Elektroautos in den USA.



Walker Vehicle Company
Walker LastkraftwagenVon 1918 bis 1942 baute diese Firma sowohl Elektroautos als auch konventionellen Fahrzeuge in Chicago. Die Modellpalette beinhaltete Personenfahrzeuge für privaten Gebrauch bis zu Lastkraftwagen. Dieser Lastkraftwagen wurde als Lieferwagen in Städten eingesetzt und konnte 1 t transportieren bei einer Reichweite von 80 bis 100 km.


S.B
Die S.B. Automobilgesellschaft mbH in Berlin war ein Hersteller kleiner Einsitzer und vierrädriger Elektroautos von 1920 bis 1924. Die Besonderheit dieser Autos bestand darin, dass sie keine Chassis besaßen und aus Holz aufgebaut waren. S.B. stand für Slaby und Beringer. Die Firma wurde dann von D.K.W. übernommen und die Methode, Autos ohne Chassis und mit einer Holzkarosserie zu bauen, von D.K.W. und D.E.W. fortgesetzt.


Chelsea
Die geschlossen ausgeführte Chelsea wurde 1922 von der Wandsworth Engineering Works in London gebaut. Die Batterien waren vorn und hinten montiert unter einer "Motorhaube" und einem "Kofferraum", so dass die Autos aussahen, wie die zu dieser Zeit schon gebauten Benzinautos.


Omnobil
Die Deutsche Elektromobil und Motorenwerke AG in Wasseralfingen baute 1922 einige Elektroautos. Diese gab es als Ein- und als Zweisitzer.


Hawa
Die Hannoversche Waggonfabrik AG stellte kleine Elektroautos Lieferwagen von 1923 bis 1935 her.


A.É.M.
Von 1926 bis 1927 stellte diese Firma ein Stadtauto und einen leichten Lieferwagen her, die beide auf dem selben Chassis aufgebaut waren.


Bleichert
Die Bleichert Transportanlagen GmbH in Leipzig baute kleine Zweisitzer von 1936 bis 1939.









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