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Elektroauto Geschichte

vor 1900





Elektroautos vor 1900



Im Jahre 1800 erfindet Alessandro Volta die elektrische Batterie und 30 Jahre später Joseph Henry den Gleichstrommotor. Damit sind die Grundlagen für das Elektroauto gelegt.
Der Amerikaner Thomas Davenport baut dann auch 1834 das erste Elektroauto mit einer nicht wiederaufladbaren Batterie. Sein Landsmann Moses Farmer folgt 1847 mit einem Elektroauto für 2 Passagiere und Charles B. Page erreicht mit seinem elektrisch angetriebenen Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 31 km/h.
Gaston Plante erfindet 1859 den wiederaufladbaren Blei-Akkumulator, der 1881 von Camille Favre weiterentwickelt wird. 1882 folgt Nikola Tesla mit dem Wechselstrommotor.


M. Gustave Trouvé (1881)

Vermutlich wurde das erste Elektroauto von M. Gustave Trouvé (Frankreich) gebaut. Er benutzte den wiederaufladbaren Blei-Akkumulator womit seine dreirädrige Konstruktion Geschwindigkeiten von bis zu 12 km/h erreichte.
Ein Jahr später bauten 2 englische Professoren, William Edward Ayrton und John Perry, das zweite Elektroauto. Dieses auch wieder dreirädrige Fahrzeug hatte eine Reichweite von 16 bis 40 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 14 km/h.



Andrew L. Riker (1890)

Der erste Amerikaner folgte mit seinem Elektroauto 1890 - auch wieder ein Dreirad. Vier Batterien gaben dem Fahrzeug eine Leistung von 1/6 PS. Da die Reisegeschindigkeit nur 12 km/h betrug, war die maximale Reichweite mit 48 km weiter als die des Trouvé-Autos.
Vierrädrige Autos wurden von der Riker Electric Motor Co. in Brooklyn New York von 1896 bis 1899 hergestellt, dann von der Riker Electric Vehicle Co. in Elizabethsport NY bis 1900 und zum Schluß von der Riker Motor Vehicle Co (auch in Elizabethsport). Alle Modelle wurden nach Andrew Lawrence Riker benannt. Die Riker-Modellreihen sind vor allem auch für die leistungsfähigen Lastkraftwagen bekannt geworden. Nach Vereinigung mit der Electric Vehicle Co. wurden nur noch die Lastkarftwagen produziert.
Werbung für das Riker-Modell von 1899 (Bild 50kB)




Morrison Sturgis

Im selben Jahr baute William Morrison aus Iowa das erste wirklich erfolgreiche elektrisch angetriebene Auto. Durch den Einsatz großer Räder mit Speichen war es etwas komfortabler zu fahren auf den Straßen dieser Zeit. Einen bedeutenden Anteil am Erfolg hatte die Promotion durch Harold Sturges den damaligen Sekretär der American Battery Company.
Morrison war Chemiker und zeigte großes Interesse an der Elektrizität. Elektrisch betriebene Fahrzeuge baute er vor allem, um die Leistungsfähigkeit seiner Batterien demonstrieren zu können. Im Sommer 1890 setzte er sie zum ersten Mal in den sehr Kutschen-ähnlichen Fahrzeugen mit den sehr großen Rädern ein. Dieses Modell hatte einen fransenbehangenen Baldachin als Dach mit drei Reihen excellent gepolsterter Sitze für 12 Passagiere. Acht Batterien waren unter den Sitzen untergebracht und sorgten für etwa 2,5 PS und einer Reisegeschwindigkeit von 10-12 km/h.




"Elektrobat" (1894)

Die Straßen Philadelphias im Jahre 1994 waren nicht gerade berühmt für ihre Qualität aber genau das regte die Phantasie und den Entwicklergeist von Pedro Salom, einem Batterieexperten, und Henry G. Morris, dem Ingenieur, an. Sie gründeten die Electric Carriage and Wagon Company mit dem Ziel Elektroautos zu bauen, die für die Straßen Philadelphias geeignet waren. So entstand 1894 der Elektrobat mit einer Reichweite von 80 bis 160 km pro Batterieladung, allerdings bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Der nächste Schritt war der Elektrobat II mit einer Geschwindigkeit von 32 km/h, mit nur 40-50 km Reichweite. Innerhalb der nächsten 2 Monate bauten sie 2 weitere Autos - noch leichter und schneller. Die beiden wollten eine Flotte von Elektro-Taxis aufbauen, mit zentralen Ladestationen. Sie dachten, wenn dies etabliert wäre, würden sich viele ohne größere Befürchtungen ein Elektroauto zulegen, wohlwissend, daß Expertenhilfe stets in der Nähe ist. Die ersten Stationen hatten sie in New York aufgebaut, da hier Taxis am beliebtesten waren. Allerdings waren die beiden bessere Ingenieure denn Kaufleute und so verkauften sie ihre Firma, bevor sich die ersten Erfolge einstellten.

Immer mehr Unternehmer begannen das Geschäft mit den Elektroautos. 1895 ließ Oberst Albert A. Pope ein Elektroauto von Hiram Maxim bauen. Maxim's Design war eine Crawford'sche Pferdekutsche, nun ausgestattet mit Elektroantrieb.



Das Elektroauto Jeantaud's (1896)

Die Firma von Charles Jeantaud aus Paris soll zur Jahrhundertwende (1893 to 1906) die besten französischen Elektroautos hergestellt haben. Eines seiner Autos setzte einen Geschwindigkeitsrekord im Dezember 1898 mit 37,7 km/h und erneut 1899 mit 42 km/h. Die Mehrheit der hergestellten Fahrzeuge waren Taxis.




Jeantaud's Elektro-Kutsche (1896)

Eine etwas andere Ausführung des obigen Modells, die nur für die Passagiere, aber nicht für den Fahrer, eine Abdeckung vorsieht.



Thomas Alva Edison
Neben vielen anderen Dingen beschäftigte sich Edison auch mit Elektroautos. 1889 baute er sein erstes dreirädriges Exemplar. Allerdings baute er nur 2 bis 4 Exemplare für sich und einige Freunde.


Holtzer-Cabot
Das Design der Elektroautos dieser Zeit lehnte sich fast ausschließlich an die Form der Kutsche an. Der Holtzer-Cabot ist ein Beispiel dafür. Der Schwerpunkt lag auf leichte Bedienung und einfache Steuerung. Mit seiner excellenten Ausstattung, seinem Regendach und einem Fahrhebel, der in drei Stellungen (drei unterschiedliche Geschwindigkeiten) arretiert werden konnte, gehörte dieses Auto zu den luxeriösesten.


Hub
Die Hub Motor Co. aus Chicago baute Elektroautos von 1899 bis 1900 unter dem Markennamen "Hub Electric". Alle Fahrzeuge hatten 4 Motoren, jeweils an der Radnabe montiert. Die maximale Geschwindigkeit betrug 24 km/h.



Camille Jenatzy
Camille Jenatzy aus Brüssel war Rennfahrer und baute in der Zeit von 1898 bis 1903 auch eine Reihe von Autos, sowohl Elektroautos als auch Benziner. In der Geschichte der Elektroautos ist er bekannt geworden mit der "Jamais Contente", einem Einsitzer mit einem kugelförmigen Aussehen, der 1899 mit 105 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord setzte. Einige seiner Autos wurden von der "Compagnie Internationale des Transports Automobile" in Paris von 1899 bis 1901 gebaut. Von 1901 an experimentierte er mit Hybrid-Autos (Benzin- + Elektromotor), deren Produktion 1903 im Martini's Werk in Belgien unter dem Markennamen Jenatzy-Martini begann.



Joel
Von 1899 bis 1902 baute die National Motor Carriage Syndicate Ltd. in London Elektroautos, die nach ihrem Designer benannt wurden - Mr. Henry M. Joel. Diese Autos wurden von 2 Motoren angetrieben, die die Hinterräder seperat mit Ketten antrieben. Bekannt geworden sind diese Autos durch das Rennen von London nach Brighton, das sie mit einer Batterieladung durchfuhren.



Kühlstein
Der Kühlstein Wagenbau in Berlin-Charlottenburg baute Elektroautos von 1898 bis 1902. Einige wurden im Haus entwickelt, einige waren lizenzierte Nachbauten der Jeantaud Taxis. Spätere Modelle waren z.B. der Kühlstein-Vollmer. Die Herstellung dieser Fahrzeuge wurde dann 1902 von der AEG übernommen.



Madelvic
Die Madelvic Motor Carriage Co. Ltd. in Granton (Schottland) baute eine elektrische Droschke von 1898 bis 1900. Sie wurde angetrieben durch ein kleineres fünftes Rad, das unter der Droschke angebaut wurde und mit der Vorderachse verbunden war. Diese Konstruktion konnte auch an herkömmlichen Kutschen angebaut werden, um die Pferde zu ersetzen.



Maxwerke
Die Elektrizitäts- und Automobil - Gesellschaft Harff & Schwarz AG in Köln baute von 1899 bis 1903 Elektroautos, die sowohl zu privaten als auch zu kommerziellen Zwecken eingesetzt wurden.



Elektrisch betriebene Taxis in New York um 1898

Dies kann man wohl als eine der ersten kommerziellen Anwendungen von Elektroautos ansehen. 1899 waren 90% aller Taxis in New York elektrisch angetrieben. Die Electric Vehicle Company hatte hunderte von Hansom-Taxis im Einsatz. Die Besonderheit dieser Autos bestand in den seperaten Motoren für jedes Rad, womit der Einsatz eines Differentials erspart blieb.

Über einen Zeitraum von 3 Jahren baute die Canadian Motors Limited kleine zweisitzige Autos, die "Motette" und ab 1900 dann einen elektrischen Bus "Tallyho".


Bersey
W.C. Bersey baute einen elektrisch angetriebenen Bus in den 1880's und Elektroautos von 1895 bis 1899. Bekannt wurden die Bersey-Taxis, die von 1897 bis 1899 in London fuhren. Sie hatten einen ausbaubaren Batteriesatz, der es ermöglichte, ihn schnell gegen einen aufgeladenen auszutauschen.

Hier finden Sie Informationen zu Elektrofahrrädern von Kettler









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