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Volkswagen

Volkswagen AG
Besucherdienst
Brieffach 1975-2
D-38436 Wolfsburg


Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen hat bei VW eine lange Tradition. In Kooperation mit der RWE sind seit den 70er Jahren elektrische Varianten des Golfs mit unterschiedlichen Batteriesystemen entwickelt worden (siehe unten).

Volkswagen demonstrierte sein erstes Fahrzeug mit Brennstoffzellen-Antrieb auf der "California Fuel Cell Partnership headquarters".

Das "zero emission vehicle (ZEV)" heisst Bora HyMotion und basiert auf dem Jetta. Der HyMotion Brennstoffzellen-Antrieb nutzt Wasserstoff und hat eine Leistung von 75 kW. (11/2000)

Volkswagen beteiligt sich am CAPRI-Projekt, zur Entwicklung einer Methanol-Brenstoffzelle. Ballard wird die Brennstoffzelle liefern und Johnson Matthey einen "Hot Spot" Reformer.

In einem Gemeinschaftsprojekt mit Volvo wird ein Hybrid-Golf mit einer Direkt-Methanol-Brennstoffzelle als Antrieb entwickelt.



Golf III CitySTROMer

Volkswagen ist als einziger deutscher Großserienhersteller mit dem Golf III Citystromer seit Januar 1995 am Markt. Das Fahrzeug wurde in Serie im Werk Mosel in Sachsen hergestellt und Großkunden und Behörden angeboten.
Leistung 17,5 kW
Reichweite 50-60 km
Energiespeicher 16 Blei-Gel-Batterie Module mit je 6V (Gesamtenergiegehalt 11,4 kWh) in Summe 96 V, 160 Ah
Stromverbrauch 25 kWh/100 km (Stadtzyklus)
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Dieseläquivalent 7,3 L/100 km

E-Fox Polo

Das von der Automobiltechnik Würzburg mit einem Aufwand von über 6 Millionen DM entwickelte Antriebssystem für den Elektroflitzer aus Wolfsburg besteht aus einem Umrichter und einem Drehstrommotor, einschließlich der kompletten Software für die Fahrzeug- und Antriebssteuerung; hinzu kommt das Ladegerät. Der permanentmagnet-erregte Synchronmotor mit einem Wirkungsgrad von mehr als 90% in der Spitze leistet 17,5 kW/24 PS und bringt das Fahrzeug dank einer Drehzahl von max. 6.200/min auf gute hundert Stundenkilometer. Mit einer einzigen Batterie-Ladung schafft der CitySTROMer Reichweiten bis zu 90 Kilometer.
Leistung 19 kW (25 PS) bei 7250 U/min
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Energiespeicher 11 kWh Blei- Säure-Zellen 180 V
Reichweite mindestens 50 km im Stadtverkehr
Ladezeit maximal 6 Stunden
Heizung Warmwasser- Standheizung mit 24 h Zeitautomatik
Fahrgeräusch nach DIN 70 dB(A) Roll- und Windgeräusche

Quellen E-Fox Polo (FH Bielefeld)
Siemens-Automobiltechnik



Bora Hymotion

Volkswagen präsentierte den Bora HyMotion mit Brennstoffzellenantrieb und das Elektrofahrzeug, Bora Electric, auf der 18th International Electric Vehicle Symposium and Exhibition vom 21. bis 24. Oktober 2001 in Berlin. Die Messe ist die weltweit größte Veranstaltung für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Die Brennstoffzelle des HyMotion ist der Kern des Antriebssystems. Gegenüber dem Verbrennungsmotor hat der Brennstoffzellenantrieb einen höheren Wirkungsgrad. Seine günstigsten Werte liegen im Teillastbereich - jenem Bereich, in dem im Alltag am meisten gefahren wird. Im Tank des Brennstoffzellenfahrzeugs lagern 50 Liter flüssiger Wasserstoff bei minus 253 Grad Celsius. Dies entspricht dem Energieinhalt von 12 Litern Benzin für eine Reichweite von rund 350 Kilometern. Der Elektromotor läuft leise, ohne Vibrationen, und sorgt für angenehmes und entspanntes Fahren. 75kW Spitzenleistung erzielt der Asynchron-Elektromotor und mit einem Drehmoment von 255 Nm in einem großen Drehzahlbereich, beschleunigt er den HyMotion von Null auf 100 km/h in 12,6 Sekunden. Dadurch erreicht er zügig seine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.

Mit einer Produktion in nennenswerten Stückzahlen rechnet VW frühestens in 15 Jahren.



Bora Elektric

Der Bora Electric kann mit Antrieben unterschiedlicher Leistungsklassen ausgestattet werden. Je nach Antrieb werden Beschleunigungen von Null auf 100 km/h in 12 Sekunden oder Höchstgeschwindigkeiten bis zu 140 km/h erzielt. Die dafür notwendige Energie wird aus einer 300 Kilogramm schweren Li-Ion Batterie, die zur Zeit die neueste Batterietechnologie darstellt, bereitgestellt.


Touran HyMotion

Nachfolger des VW Bora HyMotion ist der brennstoffzellenbetriebene Touran HyMotion. Ein drehmomentstarker 80 kW (107 PS) Elektromotor sorgt für den Vortrieb. Eine Nickel-Metallhydrid-Batterie mit einem maximalen Energieinhalt von 1,9 kWh unterstützt die Brennstoffzelle in Spitzenlastzeiten und speichert die zurückgewonnene Energie während des Bremsvorganges.

Wasserstoff wird im Touran HyMotion gasförmig bei 35 MPa (350 bar) gespeichert. Insgesamt können 1,9 kg Wasserstoff an Bord mitgeführt werden. Laut VW reicht dies für eine Reichweite von etwa 160 km. Das nahezu geräusch- und vibrationslos arbeitende Antriebssystem beschleunigt den Touran HyMotion in 14 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und als Maximum auf 140 km/h.



Golf ECO.Power

Der Golf ECO.Power vereint einen 1,4-Liter-Dreizylinder-Dieselmotor mit 104 PS Leistung mit einem bis zu 15 kW starken Elektromotor. Der Elektromotor unterstützt den TDI-Motor mit seinem hohen, sofort zur Verfügung stehenden Drehmoment spürbar bei Beschleunigungsvorgängen. Unter Volllast wird ein maximales Drehmoment von 300 Nm bei 2.500 U/min erreicht. Eine leistungsstarke NiMH-Batterie (144 Volt) steht als zusätzlicher Energiespeicher zur Verfügung, der während der Fahrt wieder aufgeladen werden kann.

Die Kombination dieser Techniken soll den Golf besonders sparsam machen. Im Durchschnitt soll der Golf ECO.Power, der zudem mit einer Stop-Start-Funktion, die aus dem Lupo 3L TDI stammt, ausgestattet ist, nur 3,8 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen.

Gegenüber der Hybrid-Kombination von Benzin- und Elektromotor hat VW einen Verbrauchsvorteil von zehn bis 15 Prozent errechnet. Obwohl VW für den Eco-Power-Antrieb weitgehend bekannte und lediglich modifizierte Komponenten aus dem Konzernregal verwendet, wird dieses Hybrid-Fahrzeug nach Angaben von Forschungsdirektor Matthias Rabe so nicht in Serie gehen.



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