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Daimler-Chrysler

DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland
10878 Berlin



Natrium

Der "Natrium" basiert auf dem Chrysler Town & Country Minivan. Er fährt mit Natriumborhydrid (NaBH4), ein weißes Salz, in dessen Molekülen relativ viel Wasserstoff steckt. Mit Hilfe eines Katalysators entsteht elementarer Wasserstoff, der die Energie für die Brennstoffzelle liefert. Der Natrium hat eine Reichweite von 500 Kilometern, beschleunigt in 16 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 129 km/h.

A-Klasse Zebra

Die A-Klasse Zebra ist als reines Elektroauto mit ZEBRA-Batterien (Hochtemperaturbatterien NaNiCl von AEG Anglo Batteries) ausgestattet worden. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 16,5 sec und einer Geschwindigkeit von 130 km/h erreicht das fahrzeug eine Reichweite von 200 km.


NECAR

Das Akronym NECAR steht für New Electric Car und wird von der Firma DaimlerChrysler für seine Versuchsfahrzeuge mit Elektroantrieb und Brennstoffzellen zur Elektrizitätsgewinnung verwendet. Teilweise wird der Name auch als Akronym für No Emission Car verwendet, was ebenfalls auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb hindeutet. Außerdem spielt der Name auf den Fluss Neckar an, an dem der Firmensitz Stuttgart liegt.
NECAR 1
Mit seinem am 13. April 1994 der Öffentlichkeit vorgestellten ersten Brennstoffzellen-Fahrzeug NECAR 1 (New Electric Car) bewies DaimlerChrysler die technische Machbarkeit dieses neuen Antriebsprinzips. Die gesamte Ladekapazität des Mercedes-Benz-Transporters war mit 800 Kilogramm schweren Komponenten zur Energieerzeugung ausgefüllt, nur die Sitze für Fahrer und Beifahrer blieben frei. So glich das Versuchsfahrzeug eher einem rollenden Labor.

NECAR 1 hatte noch eine eher bescheidene Reichweite und Geschwindigkeit, stellte aber eine große Ermutigung für alle Beteiligten dar.

Erstvorstellung Mai 1994
Antriebskonzept 25 kW PEM FC von Ballard, kontinuierlich 33 kW, maximal 45 kW
Brennstoffzelle: 21 kg/kW
Reichweite 130 km
Geschwindigkeit 90 km/h
Brennstoff / Speicherung komprimierter Wasserstoff
2 x 150 l, 300 bar
Größe / Gewicht Gewicht 3500 kg

NECAR 2
NECAR 2, eine Mercedes-Benz V-Klasse, wurde am 14. Mai 1996 vorgestellt, ist mit sechs Sitzplätzen ausgestattet. Sie hat eine Reichweite von 250 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Die Brennstoffzellentechnik mit einer Leistung von 50 Kilowatt passt unter die Hecksitzbank. Die Wasserstoff-Tanks finden im Dach Platz, so dass der Fahrgastraum uneingeschränkt zur Verfügung steht.

Erstvorstellung 14.Mai 1996 in Berlin
Antriebskonzept zwei 25 kW PEM FC von Ballard, kontinuierlich 33 kW, maximal 45 kW
3-phasige asynchrone Motoren
Brennstoffzelle: 6 kg/kW
Reichweite 250 km
Geschwindigkeit 119 km/h
Brennstoff / Speicherung komprimierter Wasserstoff
2 x 140 l, 250 bar, beide Tanks wiegen 80 kg
Größe / Gewicht L x W x H (in m) = 4.7 x 1.9 x 2.4; Gewicht 2600 kg

NECAR 3
Mit dem NECAR 3 zeigte DaimlerChrysler erstmals, dass sich der Wasserstoff für die Brennstoffzelle sich auch direkt an Bord des Fahrzeugs aus einem flüssigen Kraftstoff herstellen lässt. Der NECAR 3 tankt Methanol und wird bis zu 120 km/h schnell. Neben dem Brennstoffzellen-System, samt umfangreichem Reformer, passen in das Testauto auf Basis der Mercedes-Benz A-Klasse zwei Fahrgäste.

Erstvorstellung 1997 auf der IAA in Frankfurt
Antriebskonzept 50 kW Brennstoffzelle, kontinuierlich 33 kW, maximal 45 kW
Reichweite 400 km
Geschwindigkeit 120 km/h
Brennstoff / Speicherung Methanol-Reformer; H-Brennstoffzelle, 38 L Tank
Größe / Gewicht Gewicht 1750 kg

NECAR 4
Den kompakten Brennstoffzellen-Antrieb mit einer Leistung von 70 Kilowatt komplett im Sandwichboden einer A-Klasse unterzubringen, gelang den Ingenieuren von DaimlerChrysler erstmals 1999 im NECAR 4. Dieses Fahrzeug fährt mit flüssigem Wasserstoff, erreicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h und hat eine Reichweite von 450 Kilometern. Für fünf Personen mit Gepäck bietet er ausreichend Platz. Dieser Stand der Technik wurde am 16. März 1999 in Washington D.C. (USA) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der NECAR 4a wurde für den Einsatz im Flottentest der "California Fuel Cell Partnership" aufgebaut. Die weiterentwickelte Antriebstechnik basiert auf dem NECAR 4, nutzt aber Druckwasserstoff und ist wesentlich kompakter. Kern ist ein Brennstoffzellen-Stack mit 75 Kilowatt Leistung. Die Reichweite beträgt 200 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit 145 km/h. In umfangreichen Erprobungsfahrten sowohl im Winter als auch in der sommerlichen Wüste wurde das Fahrzeug härtesten Belastungen ausgesetzt.

Erstvorstellung März 1999 Washington DC
Antriebskonzept 75 kW Brennstoffzelle
Reichweite 450 km
Geschwindigkeit 145 km/h
Brennstoff / Speicherung H-Brennstoffzelle, Speicherung flässiger Wasserstoff (entwickelt von Linde AG), 100 L entsprechen 5 kg, bei 9 bar
Größe / Gewicht Gewicht 1750 kg

NECAR 5
Ein einsatztaugliches Brennstoffzellen-Auto, das mit dem Wasserstoffträger Methanol als Kraftstoff betrieben wird, stellt DaimlerChrysler im November 2000 mit dem NECAR 5 vor. Der technologische Nachfolger des NECAR 3 erreicht Geschwindigkeiten von über 150 km/h. Das komplette Antriebssystem samt Methanol-Reformer steckt auch hier im Unterboden der Mercedes-Benz A-Klasse. Es hat im Vergleich zum NECAR 3 50 Prozent mehr Leistung, ist halb so groß und 300 kg leichter.

NECAR 5 stellte 2002 einen Langstreckenrekord für Brennstoffzellen-Fahrzeuge von 5250 Kilometern auf. Er durchquerte Amerika von San Francisco bis Washington. Er musste dabei nach der Hitze Kaliforniens die Sierra Nevada und die Rocky Mountains bei Kälte und Schnee durchquere. Mehrere Pässe mit Höhen bis zu 2640 Metern bewältigte er ebenso wie Stop-and-go-Betrieb in großen Städten. Ziel dieser Unternehmung war es, die technischen Grenzen des Fahrzeugs im Alltagsbetrieb auszuloten.

Erstvorstellung 2000
Antriebskonzept 75 kW Brennstoffzelle
Reichweite
Geschwindigkeit 145 km/h
Brennstoff / Speicherung Methanol-Reformer; H-Brennstoffzelle, 25 L Tank
Größe / Gewicht



Quelle: Daimler-Chrysler

Sprinter 308 E

Bereits 2001 startete DaimlerChrysler zusammen mit dem Hamburger Hermes Versand Service eine Kooperation, um dem Mercedes-Benz Sprinter mit Brennstoffzellenantrieb im Alltagsbetrieb beim Kunden zu erproben. Das Fahrzeug nutzt gasförmigen Wasserstoff als Kraftstoff und hat eine Reichweite von 150 Kilometern. Mit einer Leistung des Elektro-motors von 55 kW wird eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erzielt. Dabei schränkt die Brennstoffzellen-Technik an Bord den Laderaum des Transporters nicht ein. Im ersten Jahr seines Praxiseinsatzes legte der Sprinter über 16000 Kilometer in allen Jahreszeiten zurück und belieferte 4200 Kunden.

EPIC Minivan

Chrysler führte den EPIC Electric Minivan, vorgesehen für den Flottenbetrieb, im Modelljahr 1998 ein. Der EPIC, Akronym für „Electric Powered Interurban Commuter", ist mit einem 324 V-Bleibatteriesatz ausgerüstet, das dem Fahrzeug eine Autonomie von annähernd 100 km ermöglicht. Für die Ladung wird ein konduktives System mit internem Lader eingesetzt.

Der EPIC wurde aus zwei Basisfahrzeugen, dem Dodge Caravan oder dem Plymouth Voyager, in dem Chrysler-Werk Windsor / Ontario innerhalb der normalen Fertigungsstraße gebaut. Im Juni 1997 wurden die ersten 17 EPIC an die kalifornische Regierung und einen Energieversorger für 45.000 US$ incl. 3 Jahre Garantie ausgeliefert. Die Erfahrungen mit dieser Generation des EPIC sollten insbesondere in das 1998 Modell einfliessen, welches zur Erfüllung des MOA mit der CARB eingesetzt werden wird.

Als Batterien kamen Nickel Metallhydrid Batterien von SAFT, 336 V (28 x 12 V Module) zum Einsatz.

Jeep Commander 2

Der Jeep Commander 2 ist ein Sport Utility Vehicle (SUV) der Luxusklasse mit Brennstoffzelle, der demonstriert, dass der umweltfreundliche Antrieb auch für größere Fahrzeuge geeignet ist. Im Tank hat das Fahrzeug Methanol, aus dem an Bord der Wasserstoff reformiert wird.








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