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Elektrisch betriebene Fahrzeuge und Ihre Anforderungen an die Reifen

Die Popularität von Elektroautos liegt deutlich hinter den Erwartungen der Branche, wie der vorübergehende Ausstieg von Siemens aus der E-Betankung leider veranschaulicht. Den Herstellern von E-Autos ist dieses Problem durchaus bewusst, die hauptsächlichen Gründe sind längst ausgemacht. Erfreulicherweise fokussieren nun die Reifenhersteller eine effizientere Gestaltung der Pneus speziell für E-Autos und können erste sichtbare Erfolge vorweisen. Verbraucher verwirren diese Entwicklungen derzeit noch etwas, denn sie verstehen nicht, weshalb ein spezieller Reifen für das E-Auto nicht auch für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gut sein sollte.

Warum eigentlich spezielle Reifen für E-Mobile?

Der eine oder andere Autofahrer wird sich nun aber sicherlich fragen, weshalb es für E-Mobile spezielle Reifen geben muss, denn alle der bereits genannten Eigenschaften würden auch bei herkömmlichen Fahrzeugen Vorzüge mit sich bringen. Das stimmt in der Tat und herkömmliche Fahrzeuge werden ebenfalls von diesem Trend profitieren. Allerdings bringen E-Autos andere Attribute mit sich. Die Geschwindigkeit ist deutlich niedriger (ausgenommen von Hybrid-Antrieben), auch das Fahrzeuggewicht ist anders, ebenso die Verteilung des Gewichts. Wenn Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren an dieser Entwicklung partizipieren, dann wohl zunächst Klein- und Kompaktfahrzeuge. Doch bis die E-Reifen so weit sind und bei Preisvergleichsportalen wie www.toroleo.de erworben werden können, haben sich vielleicht längst reine E-Automobile durchgesetzt. Wobei aber auch die Hybrid-Fahrzeuge davon profitieren werden, die immer stärker in den Markt drängen - und wie man an dem neuen Hybrid-Sportwagen von BMW sehen kann, sogar noch ausgesprochen populär.

Langsam werden die Probleme von E-Autos gelöst, die bei Verbrauchern noch abschreckend wirken

In vielen Bereichen überzeugen elektrisch betriebene Fahrzeuge immer mehr Konsumenten. Anfangs kritisierten viele Autofahrer beispielsweise den schlechteren Abzug beim Start - inzwischen konnten Automobile mit E-Motor aufholen, denn gerade beim Anfahren ist das Drehmoment imposant. Selbst dem Argument des fehlenden Motoren-Sounds begegnen Autohersteller inzwischen erfolgreich. Es wird einfach im Fahrzeuginnern ein entsprechendes Geräusch über die Hi-Fi-Anlage erzeugt, das sogar noch den persönlichen Vorlieben angepasst werden kann. Doch das hauptsächlich vorgetragene Argument gegen ein Fahrzeug mit Elektromotor konnten die Hersteller bislang nicht lösen. Im Gegenteil scheint der Fortschritt hier kurzfristig sogar stillzustehen: die Reichweite der E-Mobile aufgrund der Akku-Kapazitäten.

Ist die Stromspeichertechnik noch nicht so weit, muss die Reichweite anderweitig vergrößert werden

Zwar haben Experten längst über Studien festgestellt, dass eine Reichweite von 60 km für den Großteil der Autofahrer völlig ausreichend wäre, doch selbst die bei Renault erreichten 210 km sind den Verbrauchern noch nicht genug. Obwohl in China bereits erste E-Autos unterwegs sind, die schon über 300 km schaffen. Das Problem ist schnell ausgemacht: Akkus sind teuer und je mehr in ein Fahrzeug verbaut werden, desto kostspieliger wird das Fahrzeug. Also muss die Reichweite anderweitig vergrößert werden. Ein weiterer erfolgsversprechender Ansatz ist eine spezielle E-Bereifung. Immerhin fallen auf die Reifen eines Autos rund 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs aus: circa 16 Prozent durch den Reibungswiderstand der Pneus und von den insgesamt gut 35 Prozent des Luftwiderstands des gesamten Fahrzeugs fallen etwa 5 Prozent auf die Räder aus. Dazu kommen dann noch einige Prozentpunkte durch das Einfedern des Fahrwerks und der Reifenverformung bei Straßenunebenheiten.

Das Verbesserungspotenzial für den speziellen E-Mobil-Reifen

Hier setzen inzwischen auch die Reifenhersteller an. Allerdings müssen hier wie bei einem herkömmlichen Pneu völlig gegensätzliche Anforderungen in Einklang gebracht werden. Der Rollwiderstand bildet den größten Faktor, wird jedoch andererseits aber ebenso für den sicherheitsrelevanten Grip auf dem Asphalt benötigt. Lösen konnten die Produzenten das durch die Verwendung ganz spezieller Gummimischungen wie beispielsweise Silika. Außerdem spielt auch der Formfaktor eine Rolle. Der soeben von Continental vorgestellte E-Pneu kommt in den Dimensionen 195/55 R 20. Die Seitenwand, die Karkasse, ist nicht sonderlich hoch, der Reifen nicht zu breit und durch den großzügigen Durchmesser von 20 Zoll verwindungsfester. Ein herkömmlicher Reifen gibt im Zusammenspiel mit dem Einfedern mehr nach, dadurch erhöht sich die Abrollfläche, in der Folge steigt auch der Rollwiderstand.

Zahlreiche Fortschritte in der Entwicklung

Dem eContact von Conti steht das "Active Wheel" von Michelin gegenüber, allerdings hat dieser Reifen noch keine Freigabe. Dieser besondere Pneu vereint Bremse, Federung und herkömmliche Eigenschaften des Reifens in einem kompakten Rad. Bridgestone wiederum treibt die Entwicklung eines luftlosen Reifens speziell für den E-Antrieb voran. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Abrollgeräusche. Es fehlen die ansonsten übertönenden Motorengeräusche des Diesel- oder Otto-Motors. Dazu werden die Profile völlig neu gestaltet. Gleichzeitig müssen diese Profile aber auch Wasser und Schnee effizient verdrängen, während die Reifenmischung selbst genügend Grip beibehalten muss. Doch so wie es aussieht, sind die Hersteller auf vorbildhaften Entwicklungswegen. Schon der Umstand, dass sie sich so zeit- und kostenintensiv damit befassen, verdeutlicht die zukünftige Bedeutung von E-Mobilität.

Publiziert am: Dienstag, 28. Januar 2014 (3280 mal gelesen)
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