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FAHRZEUGLISTE HERSTELLERLISTE

Treffpunkt Zukunft

Treffpunkt Zukunft GmbH & Co. KG
Niederdorferstr. 9
A-9521 Treffen

Tel.: +43 4242 42841
Fax: +43 4242 44177

Findige Ingenieure arbeiteten zusammen mit Thomas Albiez aus Ibach im Schwarzwald an der Idee, zu beweisen, dass ein Fahrzeug mit Elektromotor, angetrieben von verfügbaren Batteriesystemen, mehr zu leisten in der Lage ist, als bis dahin allgemein angenommen. Ihnen war von vornherein klar, dass dafür eine völlig neue Fahrzeugkonstruktion erforderlich sein würde. Leichtbauweise war das oberste Gebot. Die Studie von Frederic Vester (der namhafteste Umweltkypernetiker aus München) wies u.a. mit der Studie, die er ursprünglich für Ford machte, den richtigen Weg. Nach den ersten erfolgversprechenden Versuchen faßte Herr Albiez zusammen mit einigen umweltbewußten Geschäftsleuten den Entschluß, ein zukunftsweisendes Elektrofahrzeug zu entwickeln und so wurde die Firma Hotzenblitz Mobile GmbH & Co. KG zur Entwicklung, Produktion und zum Vertrieb eines Elektromobils gegründet. Noch im gleichen Jahr begann das Entwicklungsteam mit dem Bau eines Designer-Modells im Maßstab 1:1. Es folgte der erste Prototyp, an dem die nach ergometrischen Gesichtspunkten besten Maße des Fahrzeuginnenraumes ermittelt und festgelegt wurden. Die Konstruktion des Rohrrahmens, des Fahrwerkes sowie der Bremsanlage wurden an eine Firma in der Schweiz vergeben, die sich auch im Formel-1-Rennsport einen Namen gemacht hat. Diese erstellte das fahrbereite Chassis. In Zusammenarbeit mit weiteren erfahrenen Kooperationspartnern gelang es mit großem Erfolg, die Konzept- und Designstudien in einen fahrbaren Prototypen zu überführen. Eine Vielzahl von Innovationen kam dabei zum Tragen, von denen einige zum Patent angemeldet wurden.

1993 wurde die Fertigungsfirma Hotzenblitz Mobile GmbH gegründet (Null- u.Testserie). Nach ständigen Überarbeitungen, die zu laufenden Verbesserungen im Detail führten, überraschte das als Außenseiter angetretene Unternehmen im September 1993 und 1995 ein begeistertes Publikum als Aussteller auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Dort wurden neue, wertvolle Kontakte geknüpft und es zeigte sich ein lebhaftes Interesse des Handels, sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Ähnliche Erfolge brachten im Frühjahr 1994 und 1995 Ausstellungen auf dem Genfer Automobilsalon. Die konsequente Verfolgung des angestrebten Zieles, der Fertigung eines gänzlich neuartigen, umweltschonenden Kurzstreckenfahrzeuges, führte in nur sechsjähriger, intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit zum Erfolg. Es wurden 160 Feldversuchsfahrzeuge für die Erprobung gefertigt. Durch eine Kürzung der ursprünglichen Finanzierung kam das Unternehmen Hotzenblitz in Liquiditätsschwierigkeiten und mußte somit im Juli 1996 die Produktion und den Betrieb einstellen. Eine zeitliche Verzögerung der Finanzierung von 17 Monaten war der Grund für höhere Anlaufkosten. Die Nachfinanzierung kam nicht mehr zustande, da die Bank eine Eigenkapitalquote von mehr als 40 % forderte. Diese Mittel waren nicht vorhanden. Verschiedene Institutionen verlangten eine Machbarkeits-Analyse, um zu ermitteln, wieviel Kapital für eine größere Serie benötigt würde. Diese Forderung kostete weitere 0,9 Mio. DM. Der Versuch, die Großserie durch ein Bankenkonsortium zu finanzieren, scheiterte. Für eine Bank bedeutet Innovation in erster Linie Risiko. Deutlich spürbar waren hierbei auch Interessenskonflikte zu großen Automobilherstellern.

Die neue Gesellschaft Treffpunkt Zukunft baut dann ein Fahrzeug, das auf den Erfahrungen basiert, die mit den ersten 160 E-Mobilen gemacht wurden. Auf Grund dieser Umstände beschritt sie den Weg, dieses Projekt Hotzenblitz über neue Privatinvestoren zu finanzieren. Die neue Gesellschaft Treffpunkt Zukunft GmbH & Co KG überarbeitete alles zu einem neuen Gesamtkonzept und startete im Jahre 1999 neu. Batterieinheit u. Ladetechnik wurden als vorrangige Entwicklungsaufgaben seit 1997 unter anderem abgearbeitet. In Europa ist ab 2002 eine Montageeinheit (für max 2000 E-Mobile) zusammen mit zwei Kooperationsfirmen geplant, die als Musterfirma für Lizenzvergaben weltweit gelten sollen.

Auf Basis der Praxiserfahrungen mit den ersten Hotzenblitzen sollen nun serienfähige Elektroautos in Duisburg gebaut werden. Wie die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg kürzlich bekanntgegeben hat, wird ein neues Unternehmen mit dem Namen "Treffpunkt Zukunft - Fahrzeuge und Technologien GmbH & CO. KG" Hotzenblitz-Nachfolger produzieren. In Duisburg soll eine Variante mit Hybridantrieb (Elektro- und Verbrennungsmotor) entstehen. Eine reine Elektrovariante des Fahrzeugs soll in Bassum-Sulingen bei Bremen gebaut werden. Entwickelt wurde das Fahrzeug gemeinsam mit Batterieherstellern, Zulieferern der Automobilindustrie, Händler- und Servicebetrieben. Noch hüllen sich die Initiatoren über Details des Wagens in Schweigen. Nur soviel ist bekannt: es soll ein Viersitzer werden, der - mit modernen Batteriesystemen bestückt - unter achthundert Kilogramm wiegt. Weitere Infos: Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, Mülheimer Str. 100, 47057 Duisburg, Telefon 0203/99380, Telefax 0203/99 38 138.

"Die Suhler Fahrzeugwerk GmbH" engagierte sich ebenfalls, indem man das im Schwarzwald entwickelte 4-sitzige Elektroauto namens "Hotzenblitz EL-Sport" produzierte. Allerdings wurde das Modell dort nur in einer kleinen Serie von 140 Stück gefertigt. Der laufende Unterhalt des E-MOBIL "HOTZENBLITZ" ist vergleichsweise günstig. Bei einem Verbrauch von 10 kWh/100 km ergibt sich bei einem Strompreis von 0,13 ¬ /kWh ein "Treibstoffaufwand von 1,40 ¬ /100 km. Anders als bei Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb, wird hier in Zukunft wohl der Strompreisvergleich eine wichtige Rolle spielen. Die Kosten für Reparaturen und Abnutzung werden allgemein als gering eingeschätzt: Es gibt so gut wie keine rostempfindlichen Teile am E-MOBIL "HOTZENBLITZ". Jeglicher Wechsel von Öl, Filtern oder Zündkerzen entfällt. Lediglich die Lebensdauer der Batterien ist begrenzt. Die Versicherungsprämie ist im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftfahrzeugen niedrig. Die Kfz-Steuer fällt kaum ins Gewicht, da nach heute geltenden Steuergesetzen Elektromobile in den ersten fünf Jahren nach ihrer Zulassung steuerfrei sind. Anschließend fällt nur ein sehr geringer Steuerbetrag an, für das E-MOBIL "HOTZENBLITZ" sind dies z. Zt. ca. 22,00 ¬ / Jahr.


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